Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

05. November 2011

Rockigen Blues im Blut

Zur "Tony Vegas Band" strömten die Fans in rauen Scharen.

  1. Die „Tony Vegas Band“ lockte beim „Blue(s)Monday“ Scharen von Fans ins „Waldhaus“ nach Schweigmatt. Foto: Hans-Jürgen Hege

RAITBACH-SCHWEIGMATT (hjh). Auf "Frank’s Dinner- Karte" standen am Montag vor Allerheiligen "Chili con Carne", "Redside Burger" und "Texas Steaks" zum "Monday Blues", einem weiteren Highlight in den Annalen des Berggasthofs "Waldhaus" in Schweigmatt. Kultwirt Frank Ühlin ist immer für eine Überraschung gut, und so war er Feuer und Flamme, als Klaus Deuss (Wies) das "Waldhaus" als Spielort für sein "Exbluesive"-Programm entdeckte.

So kam’s zum Auftritt der "Tony Vegas Band". Eine hochkarätige Blues-Band, die "an Wochenenden unerschwinglich" wäre, wie Frank Ühlin erklärte. Deshalb soll der "Blue(s)Monday" auf der Schweigmatt nun zur festen Einrichtung werden. Den Eintritt bekommt komplett die Band. Dass Frank Ühlin am Ende dennoch auf seine Kosten kam, lag sicherlich auch am glückseligen Gefühl über eine Art Musik, die nicht nur ihn, sondern auch das Publikum restlos begeisterte. Darunter waren ungefähr zur Hälfte Leute, die noch nie im Waldhaus gesichtet wurden, freute sich der Wirt, der nebenbei auch etliche seiner Hausprospekte loswurde.

Werbung


Es wurde viel getanzt im Saal zu schnörkellosem Texas Blues, Shuffles und Boogie à la Freddie King, Albert Collins oder Alan Haynes. Die Kneipe war rappelvoll, schon vor 20 Uhr musste das Waldhaus-Team zusätzliche Tische und Stühle organisieren, und dann gab es schon im Eingangsbereich kaum mehr ein Durchkommen in die Nähe der Band mit Tony Vegas aus Texas mit seinen holländischen Musikern Jeremy Pierce (Schlagzeug) und Larry "Lownote" Johnson, Bassist und Grammy-Award-Gewinner.

Das Publikum, die Freunde des rockigen Blues, brachte Tony Vegas irrsinnig schnell in Rage und damit in einen Zustand, der beim Blick durchs Fenster von draußen den Eindruck erweckte, irgendjemand hätte Juckpulver in die Gaststuben geblasen.

Autor: hjh