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30. Juli 2016

Virtuelle Reise nach Pfaffenberg kann losgehen

Zeller Teilort präsentiert sich erstmals mit einer Website.

ZELL-PFAFFENBERG (hjh). Pfaffenberg ist "online". Auch wenn’s bei der DSL-Geschwindigkeit trotz großer Versprechungen noch immer gewaltig harzt, zeigt sich der Zeller Teilort als eine der ersten Gemeinden im "World Wide Web" ab sofort von seiner Schokoladenseite. Georg Ganters tolle Fotos und Texte rückte die Neu-Bürgerin Michaela Haase ("danke, dass ich da mitmachen durfte") ins rechte Licht. Und auch wenn die Pfaffenberger selbst mit der Dampflok durchs virtuelle Pfaffenberg keuchen müssen, bekommen Surfer über die Datenautobahn den schnellen Überblick über alles, was das Dorf mit dem prächtigen Ausblick bis hinein in die Schweizer Alpen zu bieten hat. Sie müssen nur noch aufs Knöpfchen drücken: http://www.pfaffenberg.de

Den Startschuss zum gelungenen Online-Auftritt gab Ortsvorsteher Harald Fritz in der letzten Sitzung vor den Sommerferien. Im Projekt, das vorwiegend mit Geldern aus den Verfügungsmitteln finanziert wurde, wird laut Michaela Haase und Georg Ganter viel Wert gelegt auf Aktualität. Klar also, dass zum Auftakt nicht nur die Wetterprognosen dargestellt sind, sondern auch die Termine der Verwaltung und Hinweise auf Veranstaltungen von Vereinen, Künstlern, der Gastronomie und den Gewerbetreibenden. Daneben habe man vor, "Fremden die Schönheiten des Dorfes und des Zeller Berglandes zu zeigen". Es gibt Wandertouren mit Bildern und Plänen, Erinnerungen an frühere Zeiten, umrahmt mit historischen Bildern aus der gut gefüllten Schatztruhe der Ganters.

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Und da eine gute Webseite nie endgültig fertig sein darf, sind die "Macher" offen für Neues. "Leset’ s durch. Ergänzungen sind jederzeit möglich, Verbesserungsvorschläge herzlich willkommen", sagte Georg Ganter. Wie Harald Fritz wies er aber auch darauf hin, dass weder das bisherige Werk noch künftige Erweiterungen zum Nulltarif zu haben sind. "Es steckt ein immenser Arbeitsaufwand dahinter. Deshalb sind Spenden vor allem der Betriebe und Organisationen, auf die per Link verwiesen wird oder für die auf der Webseite geworben wird, herzlich willkommen", betonte Fritz. Im Übrigen halte er es in heutiger Zeit für unbedingt erforderlich, dass sich eine Gemeinde moderner Medien bedient. Nicht zuletzt deshalb hat Michaela Haase Möglichkeiten eingebaut, die Präsentation Pfaffenbergs über Facebook, Twitter oder Mail und Co. weiter zu verbreiten.

Autor: hjh