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03. August 2010
Wiechser spenden für "praktizierte Nächstenliebe"
Überschuss des Wiechser Vorjahres-Dorffestes in Höhe von 600 Euro kommt der Operation des Mädchens Sampa zugute.
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Noble Geste: 600 Euro für die Operation des indischen Mädchens Sampa spendete das Dorffestkomitee. Von links: Organisationschef Reinhold Hagist vom Musikverein, Lothar Gisin vom Gesangverein, Uwe Kibelka von der Schützengesellschaft, Dr. Günter Zabel, Fritz Streule von der Fasnachtsgesellschaft, Marianne Zabel, Johannes Ressel von der Freiwilligen Feuerwehr und Roland Klingele vom Turnverein Wiechs. Foto: Edgar Steinfelder
WIECHS (edi). Sie haben ihr Dorffest wieder einmal bestens organisiert und den vielen Besuchern an zwei Tagen abwechslungsreiche Unterhaltung geboten. Die Veranstalter Musikverein, Gesangverein, Schützengesellschaft, Fasnachtsgesellschaft, Freiwillige Feuerwehr und Turnverein waren mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden. Über allem Feiern vergaßen sie aber nicht, mit einem Spendenbeitrag dort zu helfen, wo Hilfe bitter nötig ist. So hatte das Wiechser Vereinsparlament beschlossen, den Betrag von 600 Euro aus Überschüssen des letztjährigen Dorffestes für die Operation des von schweren Verbrennungen gezeichneten indischen Mädchens Sampa im Lörracher Elisabethenkrankenhaus zur Verfügung zu stellen.
Chirurg Dr. Günter Zabel wird diese aufwendige Operation kostenlos durchführen. Die Benutzung der dafür notwendigen Apparate und Hilfsmittel ist jedoch sehr kostenintensiv. Deshalb freuten sich Dr. Günter Zabel und seine Ehefrau Marianne sehr über die Spende.
Reinhold Hagist, Vorsitzender des Festkomitees, bezeichnete in seiner kurzen Ansprache das Ehepaar Zabel, das schon viele medizinische Einsätze in der ganzen Welt ehrenamtlich geleistet hatte, als Sympathieträger für die Stadt Schopfheim. Treffend formulierte er, an Dr. Zabel und seine Ehefrau gewandt: "Sie reden nicht nur von Nächstenliebe, sie praktizieren sie, und dafür danken wir ihnen!"
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Dr. Günter Zabel verdeutlichte in seiner Dankesrede noch einmal das grausame Schicksal der kleinen Sampa, für die mit der Operation wieder ein menschenwürdiges Aussehen und Leben ermöglicht werde. Endlich sei es so weit, am 2. September könne das Mädchen in Lörrach eintreffen, versprach er den Festbesuchern.
Autor: edi
