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22. November 2013 12:29 Uhr

Ausflug in die Wutachschlucht

Die unendlich grüne Hölle

Die Klasse 8i der Staudinger Gesamtschule ist während ihres Landschulheimaufenthalts durch die Wutachschlucht gewandert – mit sehr gemischten Gefühlen, wie Zischup-Reporterin Hannah Müller berichtet.

  1. Anstrengend war’s, aber doch auch schön: Die Klasse 8i in der Wutachschlucht. Foto: Privat

  2. Anstrengend war’s, aber doch auch schön: Die Klasse 8i in der Wutachschlucht. Foto: Privat

  3. Anstrengend war’s, aber doch auch schön: Die Klasse 8i in der Wutachschlucht. Foto: Privat

Jeder kennt sie, jeder hasst sie: wanderbegeisterte Lehrer im Landschulheim. Auch wir teilten dieses Schicksal mit Millionen anderer Schüler bei unserem Landschulheimaufenthalt im Schwarzwald. Wir machten in dieser Woche viele Ausflüge, einer von ihnen war der Ausflug in die Wutachschlucht.

Die Wutachschlucht liegt im Hochschwarzwald in der Nähe von Blumberg. Sie ist 33 Kilometer lang und ihre Fläche beträgt 9,5 Quadratkilometer. Die verschiedenen Teile der Schlucht sind 60 bis 170 Meter tief. Die Wutach fließt vom Feldberg bis zum Hochrhein durch den Hochschwarzwald und die Baar.

Zu unserem Leidwesen mussten wir schon sehr früh aufstehen, um den Bus noch zu erwischen. Dann mussten wir mitten im Wald aussteigen. Alle fragten sich, wo die Wanderung beginnen würde, da waren unsere Lehrer schon im undurchsichtigen Grün verschwunden. Die Wege waren sehr schmal, so schmal, dass man nicht zu zweit nebeneinander laufen konnte. Außerdem waren die Wege matschig und rutschig und gar nicht ungefährlich. Man musste sich beim Laufen ziemlich konzentrieren.

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Wir liefen fast immer an der Wutach entlang. Unsere Lehrer hatten sich für eine 15 Kilometer lange Wanderung entschieden, wir hatten also einen sehr weiten Weg vor uns. In der Wutachschlucht gab es unzählige Wasserfälle und kleine Brücken. Es gab auch riesige Felsen, zum Teil sogar mit Höhlen.

Wir sahen seltene Vögel und beeindruckende Pflanzen. Und sehr viel Grün. Manchmal kam es einem vor, als wäre man weit weg von allen anderen Menschen und man würde nie mehr aus der Schlucht herausfinden. Dieses Gefühl war gar nicht so falsch, denn es gab kein Handynetz. Falls man sich dort verirren sollte, wäre man verloren. Nach über fünf anstrengenden und schweißtreibenden Stunden kamen wir tatsächlich wieder an einer Bushaltestelle an. Sehr verschmutzt freuten sich alle auf eine heiße Dusche.

Ich fand die Wutachschlucht sehr anstrengend und sehr lang, aber auch entspannend, da man in der freien Natur ist, man das Vogelgezwitscher hört und die Aussicht wunderschön ist. Leider gab es dort keine Toiletten, deshalb musste man sich darauf vorbereiten, ins Gebüsch zu gehen.

Autor: Hannah Müller, Klasse 8i, Staudinger Gesamtschule