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13. Dezember 2013

Erst Pflicht, dann Kür

Ein Besuch beim Training einer Rollkunstlaufgruppe.

Die 13-jährige Anaïs Schreck, Zischup-Schülerin, auf der Staudinger-Gesamtschule ist in ihrer Freizeit Rollkunstläuferin. In den vergangenen Wochen hat sie drei Mal in der Woche intensiv für das vorweihnachtliche Rollschuh-Märchenmusical "Rollschuh des Manitwo" trainiert, dessen Vorstellungen an diesem Wochenende schon lange ausverkauft sind. Für Zischup berichtet sie, wie ihr Training abläuft:

Es ist Mittwoch. Um 16.45 Uhr fängt das Training der L2 (Lerngruppe 2) der Rollkunstläufer der Freiburger Turnerschaft (FT) an. Seit August wird für "Rollschuh des Manitwo" geprobt. Man hört eine laute weibliche Stimme, die ruft: ,,Kommt raus, Mädels, das Training fängt an!" Diese Stimme gehört der Trainerin Daniela Lüthy. Kichernd kommen alle Rollkunstläuferinnen aus der Umkleide. Sie haben getrödelt. "Das darf nie wieder vorkommen! Wir müssen für das Musical noch ganz viel üben!", ermahnt die Trainerin.

Als erstes haben die Mädchen "Pflicht": Sie müssen Kreise und Pirouetten ziehen. In der Fachsprache reden sie von Schlingen, von Dreiern, Bogen und sogar von so etwas wie dem "Schlangenbogendoppeldreier". "Erst wenn das Pflichtprogramm fertig ist, könnt ihr eure eigene Vorstellungen umsetzen", sagt die Trainerin. Das nennt man dann "Kür". Dabei können die Mitglieder des Rollkunstlaufs Bewegungsfolgen frei zusammenstellen und zeigen, was sie wirklich können. Nach insgesamt 90 Minuten harten Übens ist das Training beendet.

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Autor: Anaïs Schreck und Ronja Pelikan,