Zischup Frühjahr 2018

"Mir gefällt besonders der Erfolg"

Majlinda Sope, Klasse 8b, Hansjakob-Realschule

Von Majlinda Sope, Klasse 8b, Hansjakob-Realschule (Freiburg)

Di, 03. Juli 2018 um 00:00 Uhr

Schülertexte

Behar Sope ist der Geschäftsführer des Unternehmens B. Sope GmbH. Mit dem 37-Jährigen sprach Majlinda Sope, Schülerin der Klasse 8b der Hansjakob-Realschule in Freiburg.

Zischup: Um was kümmert sich die Firma Sope?
Behar Sope: Wir führen Gipser-, Vollwärmeschutz-, Trockenbau- und Malerarbeiten aus. Ich bin Geschäftsführer und Inhaber der Gesellschaft B.Sope GmbH in Schallstadt. Unsere Firma wurde am 1. Juni 2006 eröffnet.
Zischup: Wie hat sich die Firma seit der Eröffnung verändert?
Sope: Begonnen haben drei Brüder Latif Sope, Bekri Sope und Behar Sope. Heute 2018 beschäftigt die Firma B.Sope GmbH 120 Angestellte. 2006 bis 2010 war die B.Sope GmbH ansässig in Schlingen und hat Aufträge im Raum Lörrach ausgeführt. Ab 2010 war die Nachfrage so groß, dass sich die Firma B.Sope GmbH entsprechend vergrößert hat. Dementsprechend wurde das Arbeitsgebiet um 60 Kilometer ausgeweitet. Die Firma musste aufgrund des Erfolges 2015 eine neue Niederlassung in Schallstadt bauen. Dann erfolgte der Umzug von Schlingen nach Schallstadt.
Zischup: Wie viele Mitarbeiter haben Sie?
Sope: Unsere Firma B.Sope GmbH hat zurzeit 120 Mitarbeiter.

Zischup: Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf?
Sope: Mir gefällt besonders der Erfolg, des weiteren gefällt es mir, tagtäglich mit verschiedenen Menschen zusammen zu arbeiten. Mir gefällt es auch, Sachen umzusetzen, womit andere Unternehmen ihre Schwierigkeiten haben. Ganz besonders gefällt es mir, durch Freiburg und Umgebung zu fahren und an vielen Gerüsten unsere Werbeschilder zu sehen.
Zischup: Was gefällt Ihnen nicht an Ihrem Beruf?
Sope: Mir gefällt es nicht, wenn Menschen und somit Geschäftspartner, Architekten, Auftraggeber sich nicht an Absprachen beziehungsweise nicht an einen Handschlag halten. Damit habe ich meine persönlichen Probleme.

Zischup: Hinter jedem Erfolg steckt eine Vision. Wie sind Sie auf die Idee gekommen, eine eigene Firma zu gründen?
Sope: Mein Bruder Bekri Sope und ich haben Stuckateur gelernt. Nach unserer Lehrzeit waren wir bei einer Großfirma in Freiburg beschäftigt, die nach einem halben Jahr Insolvenz anmelden musste. Einen neuen Job zu finden in der Baubranche war schwer. Wir haben zunächst in einem Lager in Umkirch gearbeitet. Dort waren wir zwei uns einig, dass es nicht unsere Zukunft ist, weil wir unseren gelernten Beruf geliebt und fortführen wollten. Also machten wir Nägel mit Köpfen, kündigten beide im Lager und eröffneten zugleich die Firma B.Sope GmbH. Wie man sieht, war es kein Fehler.
Zischup: Gibt es ein Vorbild für Sie?
Sope: Nein, inzwischen nicht mehr. Es gab zwar ein Vorbild für mich. Er ist in Freiburg tätig, jedoch zählen wir heute mehr Mitarbeiter als er in seinem Betrieb.
Zischup: Wie sieht Ihr nächster Meilenstein aus?
Sope: Unsere Ziel ist es, weiterhin in Freiburg unser mittelständiges Unternehmen gesund zu führen.
Zischup: Wenn Sie noch einmal von vorne anfangen könnten, gibt es irgendetwas, dass Sie anders machen würden?
Sope: Ich würde nichts ändern