Schulwege und Sicherheit

Mark Alexander

Von Mark Alexander

Di, 31. Juli 2018

Lahr

Lahrer Elternvertreter machen einige Gefahrenstellen aus.

LAHR (malx). Wie können Lahrer Schulwege sicherer werden? Mit dieser Frage haben sich die Gesamtelternbeiratsvorsitzenden von Lahrer Schulen und Kindergärten im Sozialausschuss befasst.

Sino Boeckmann (Kitas) und Marion Sütterlin (Schulen) verwiesen auf neuralgische Punkte am Busbahnhof Schlüssel und im Industriehof, wo sich der Hort der Luisenschule befindet. Weil dort die Stellplätze für die Erzieherinnenschule meist vollständig belegt sind, werden Gehwege zugeparkt. Wenn am Altenberg und in Hosenmatten II gebaut wird, befürchten Eltern durch den Baustellenverkehr Gefährdungen von Schülern, die im Bereich der Geroldsecker Schule unterwegs sind. Die Elternvertreter würden sich Schülerlotsen an "Brennpunkten" wünschen.

Stadtrat Rudolf John (SPD) wünschte weitere Kontrollen, um das Falschparken einzudämmen. Rudolf Dörfler (CDU) gab zu bedenken, dass Schüler durch die neue Außenstelle der Geroldsecker Schule auf dem Areal der ehemaligen Ölfabrik neue Wege gehen werden – entlang stark befahrener Straßen. Eberhard Roth (Freie Wähler) regte an, im Verkehrsbeirat genauer auf die Punkte einzugehen.

Weitere Themen im Gesamtelternbeirat der Schulen sind der Ausbau der Betreuungsmöglichkeiten an Grundschulen und die Stärkung der Schulsozialarbeit. Letztgenannte gibt es bislang an zehn Lahrer Schulen. Im Herbst 2019 sollen die Johann-Peter-Hebel-Schule und die Grundschule Langenwinkel/Kippenheimweiler hinzukommen.