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29. Januar 2012 15:00 Uhr
Bürgermeisterwahl in Schutterttal
Amtsinhaber Carsten Gabbert kandidiert für zweite Amtszeit
Carsten Gabbert, der Bürgermeister der Gemeinde Schuttertal im Ortenaukreis, wird sich bei der Bürgermeisterwahl im Frühjahr wieder um das Amt bewerben. Das hat er am Sonntag beim Jahresempfang offiziell bekanntgegeben.
SCHUTTERTAL (tw). Den Wahltermin legt der Gemeinderat am Dienstag fest. Wahrscheinlich ist es der 29. April. Sollte eine zweite Wahl notwendig werden, wäre dann der 13. Mai der Termin. "Mir macht mein Amt viel Freude. Ich bin in den letzten knapp acht Jahren jeden Tag sehr gerne ins Rathaus gegangen, arbeite gerne mit dem Menschen hier und bin einfach wahnsinnig gerne Bürgermeister unserer Gemeinde. Das möchte ich bleiben", erklärte Gabbert in einer vorab verschickten Pressemitteilung.
Der 38 Jahre alte Vater von drei Kindern, der seit 2005 mit seiner Familie in der Gemeinde lebt, setzte sich 2004 bei einer Wahlbeteiligung von 85 Prozent im ersten Wahlgang gegen vier Mitbewerber mit 53,2 Prozent durch. In seiner ersten Amtszeit stand die Sanierung und Modernisierung der gemeindeeigenen Gebäude, der Ausbau der Kinderbetreuung, die Weiterentwicklung der Grundschule, die Förderung der Vereine und des Bürgerschaftlichen Engagements, die Weiterentwicklung der Feuerwehren, das Thema Dorfentwicklung und die Bürgerbeteiligung auf der Agenda. Auch den Bereich Tourismus betrachtet Gabbert als zentrale Aufgabe. "Wir haben trotz meist schwieriger finanzieller Situation einiges bewegt und die Gemeinde voran gebracht", erklärte Gabbert.
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2009 wurde Gabbert, seit 18 Jahren Mitglied bei Bündnis 90/Die GRÜNEN, in den Kreistag gewählt. Er ist Mitglied der Regionalverbandsversammlung Südlicher Oberrhein und vertritt die Ortenau im Landesvorstand des Gemeindetags Baden-Württemberg. Er ist Vorsitzender des Gewerbe- und Tourismusvereins Schuttertal und stellvertretender Vorsitzender des Historischen Vereins Regionalgruppe Geroldsecker Land. Wenn die Zeit es zulässt, treibt er Ausdauersport und spielt für soziale Zwecke in der Fußball-Nationalmannschaft der Bürgermeister.
Gabbert sieht vor allem den demografischen Wandel als große Herausforderung. "Dies stellt uns als Gemeinde vor große Aufgaben. Insbesondere unseren jungen Familien, den Jugendlichen aber auch der älteren Generation müssen wir gute Angebote machen, um hier auch in Zukunft bestehen zu können" erläutert Gabbert.
Autor: tw
