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02. Februar 2012 15:08 Uhr
Gemeinde Schuttertal zieht Tourismusbilanz
Dynamik im Tourismus lässt nach
Schuttertal verbucht in seiner Bilanz des Fremdenverkehrs im vergangenen Jahr einen leichten Rückgang der Übernachtungszahlen.
SCHUTTERTAL. Trotz eines leichten Minus bei Ankünften und Übernachtungen ist Carsten Gabbert mit der Tourismusbilanz für das vergangene Jahr zufrieden. Die Präsentation der Zahlen in der jüngsten Gemeinderatssitzung hat der Bürgermeister der mit der Mahnung verbunden, sich Gedanken zu machen, da sich die Dynamik der Entwicklung abgeschwächt hat.
10 223 Gästeankünfte und 34 232 Übernachtungen sind im vergangenen Jahr in den Gasthäusern, Privatunterkünften und Hütten in Schuttertal gezählt worden. Bei den Ankünften lag das Minus bei 0,4 Prozent, bei den Übernachtungen betrug der Rückgang 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Herbe Rückgänge mussten die Gasthäuser hinnehmen. Die Zahl der Ankünfte sank um 14, 9 Prozent 1978. Die Zahl der Übernachtungen brach aber um fast ein Drittel ein. 6816 waren es noch 2010, im vergangenen Jahr nur nach 4803 oder 29,5 Prozent weniger. Gewinner waren die privaten Vermieter. Die 14 860 Übernachtungen bedeuteten ein Plus von 5,8 Prozent. Da die Zahl der Ankünfte aber um acht Prozent auf 2729 zurückgegangen ist, bedeutet das, dass die Gäste im Schnitt länger geblieben sind. Erstmals haben die privaten Anbieter mit einem Anteil von 43 Prozent den Spitzenplatz belegt. Große Gewinner waren die Anbieter von "Ferien auf dem Bauernhof", die mehr als 10 000 Übernachtungen zählten. "Ferien auf dem Bauernhof geht durch die Decke", kommentierte Gabbert diese Entwicklung.
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In den Hütten wurden im vergangenen Jahr 14 569 Übernachtungen gezählt, ein Plus von 4,7 Prozent gegenüber 2010. Nicht erklären konnte der Bürgermeister aber die uneinheitliche Entwicklung in allen drei Bereichen mit "dramatischen Ausreißern" nach unten und oben.
Eines allerdings zeigt die Entwicklung dem Bürgermeister, dass nämlich die Dynamik nach der Neustrukturierung des Tourismusbereichs abgeflacht ist. "Wir sind in der Situation, dass wir überlegen müssen, was wir machen wollen, wenn wir wieder in diese Richtung zurückkehren wollen", machte Gabbert im Gemeinderat deutlich, das der Tourismus kein Selbstläufer ist.
Autor: tw
