Die Parole vor dem nächsten Derby: Aus Fehlern lernen

daw,wk

Von Daniel Weber & Wolfgang Künstle

Fr, 23. Februar 2018

Südbadenliga

Der TuS Schutterwald reist als Tabellenzweiter zum TuS Altenheim, der die Niederlage in der Hohberghalle verarbeitet haben will.

HANDBALL Südbadenliga: TuS Altenheim – TuS Schutterwald, Samstag, 20 Uhr, Herbert-Adam-Halle Altenheim (daw/wk). Das Wochenende verspricht Spannung: Sechs der sieben Topteams, die insgesamt gerade einmal fünf Punkte auseinanderliegen, spielen direkt gegeneinander. Highlight dieser Spitzenspieler ist sicher die Begegnung des Tabellenfünften TuS Altenheim gegen den Tabellenzweiten aus dem Nachbardorf.

Während die Schutterwälder nach vier Siegen in Folge auf den zweiten Tabellenplatz geklettert sind, sind die Altenheimer nach zwei Niederlagen nacheinander von eben jenem Platz auf Rang fünf abgerutscht. Zuletzt setzte es für die Ried-Sieben im Topspiel und Derby in Hofweier eine deutliche Pleite. "Bei mir ist die Niederlage verarbeitet", sagt Altenheims Trainer Timo Heuberger. "Wir müssen gegen Schutterwald wieder konzentrierter und konsequenter zur Sache gehen", fordert Heuberger von seiner Mannschaft, bei der sich in Hofweier die Unsicherheiten im Offensivspiel schließlich bis in die eigene Abwehrarbeit zogen.

Dass die Altenheimer das Hinspiel mit sechs Toren Unterschied gewannen, habe keine Aussagekraft. "Im Gegenteil, die Schutterwälder sind sicherlich auf Revanche aus", so Heuberger. Personell bleibt es in Altenheim beim Alten: "Wir haben wegen der vielen Ausfälle wenig Wechselmöglichkeiten, aber das sind wir ja inzwischen gewohnt."

Aus den eigenen Fehlern lernen, heißt die Devise derweil auf Schutterwälder Seite. TuS-Trainer Nico Baumann erinnert sich mit Grausen an das Hinrundenspiel in eigener Halle, wo sein Team nach solider erster Halbzeit noch ziemlich böse unter die Räder kam. Viele kleine Fehler im Angriff summierten sich damals. Dieses Mal soll die Baumann-Sieben die vermutlich wenigen Chancen, die sich bieten, konsequenter nutzen. Voraussetzung hierbei ist natürlich eine konsequente Abwehr. "Wenn wir über 60 Minuten hinten gut stehen, ist durchaus was zu machen", meint Baumann zuversichtlich. "Wir würden uns gerne in der Tabelle vorne festspielen und den einen oder anderen Gegner abschütteln." Verzichten muss er allerdings auf Timo Erlenwein, der sich vergangene Woche einen Finger gebrochen hat. Und Sascha Ehrler laboriert an einer Oberschenkelverletzung, weswegen sein Einsatz noch fraglich ist.