"Zauber zur Musik" vor Weihnachten

Reiner Beschorner

Von Reiner Beschorner

Mi, 28. November 2018

Schwanau

Kirchenkonzert des Männergesangvereins Allmannsweier mit musikalischen Gästen .

SCHWANAU-ALLMANNSWEIER (rb). "Zauber der Musik" – unter dieses Motto hatte der Männergesangverein Allmannsweier sein Kirchenkonzert gestellt und am Sonntag das Programm in der evangelischen Kirche mit dem gleichnamigen Lied von Manfred Bühler eröffnet. Thomas Lusch, seit Mitte des Jahres neuer Dirigent, hat den Männerchor akribisch auf das traditionelle Kirchenkonzert vorbereitet. Mit dabei waren der von Lusch ebenfalls geleitete gemischten Chor "Sang und Klang" aus Hofweier sowie ein Männerquintett des Männergesangvereines Hofweier, in dem Lusch selbst singt.

Mit dem Auftaktlied "Zauber der Musik" ("Ein Lied ist wie ein Traum") und dem traditionellen Spiritual "O Herr, welch ein Abend" nach einem Satz von Otto Groll hat Dirigent Lusch den verhältnismäßig kleinen Männerchor als homogenes Klanggebilde vorgestellt. Nach dem Lobgesang "Ehre sei Gott in der Höh’" haben die Sänger aus Allmannsweier mit dem Gospelsong "Oh Lord" ("Immer will ich singen") aus der Feder von Norbert Feibel einen Farbtupfer unter ihren ersten Liedblock gesetzt.

Mit einem Traditional unter dem Titel "Irischer Segensspruch" ("So groß ist Gott") hat der Dirigent Lusch den gemischten Chor "Sang und Klang" als ausdrucksstarkes Ensemble in der gut besetzten Allmannsweierer Kirche vorgestellt. Die 19 Sängerinnen und neun Sänger haben sich vor allem mit der Hubert-von-Goisern-Komposition "Weit, weit weg von hier" in die Herzen des Publikums gesungen. Da ist auch dem Männerquartett mit der melancholischen Komposition von der im Herzen brennenden Liebe unter dem Titel "Die Rose" gelungen.

Mit dem Werk "Wie schön leuchtet der Morgenstern" von Johann Sebastian Bach und einer Introduktion zu Variationen über ein altes polnisches Weihnachtslied aus der Feder des französischen Komponisten Alexandre Guilmant hat Matthias Burg seine Fingerfertigkeit auf der Orgel unter Beweis gestellt. Er erhielt ebenfalls viel Applaus. Mit den Liedern "Gib mir die richtigen Worte", "Lieber Gott" und "This little light of mine" bereitete der gemischte Chor "Sang und Klang" dem Gastgeber die Plattform für seinen letzten Liedblock. Den hat der Chor mit "Unser tägliches Brot", "Schäfers Sonntagslied", dem "Vater Unser" aus der Feder des deutschen Kirchenmusikers Hans Haller und dem postromantischen Chorsatz des Liedes "Abendruhe" mit Bravour hinter sich gebracht. Angetan von den guten Leistungen des kleinen Chors hat das Publikum nach einer Zugabe verlangt, die mit dem Auftaktlied "Zauber der Musik" bereitwillig gewährt wurde.