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22. März 2012

Playoff-Viertelfinale

Böse Überraschung in der Lausitz für die Wild Wings

Geschenkt: Die SERC-Cracks lassen sich an Rumrichs Geburtstag mit 1:6-Toren auseinandernehmen.

  1. Ausgebremst: Die Wild Wings unterlagen in der Lausitz mit 1:6-Toren und sind jetzt am Freitag im fünften Playoff-Viertelfinalspiel gegen Weißwasser erneut gefordert. Foto: reinhardt

EISHOCKEY (witt). "Wir haben verdient verloren und müssen dieses Spiel ganz schnell abhaken", weiß SERC-Trainer Jürgen Rumrich nach der 1:6-Pleite der Schwenninger Wild Wings beim vierten Playoff-Spiel in Weißwasser. Viele SERC-Fans hatten eigentlich gedacht, dass die Wild Wings am Dienstag die Serie beenden würden und sich damit seit Mittwoch auf das Halbfinale, das am Freitag, 30. März beginnt, vorbereiten könnten. Jetzt gibt es zumindest am morgigen Freitag, 20 Uhr, einen weiteren Vergleich in der Schwenninger Helios-Arena.

Selbst viele Fans der Lausitzer Füchse hatten nicht mehr so recht an ihr Team geglaubt, nur 1156 Zuschauer verfolgten die Partie. Doch es kam ganz anders, die Wild Wings gingen in Weißwasser regelrecht unter. "Das erste Drittel war noch okay", erinnert sich Trainer Rumrich, "doch dann haben einige Spieler den Kopf verloren und aufgehört, Eishockey zu spielen." Der Ausgleich fiel schon nach 21 Sekunden im zweiten Drittel, nachdem Schwenningen eine kleine Bankstrafe von Schiedsrichter Ulpi Sicorschi aus Waldkraiburg kassierte, da die Gäste zu spät wieder aufs Eis gekommen waren. "Wir waren zu spät dran, das wird uns aber nicht noch einmal passieren", ärgerte sich Rumrich.

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Als dann die Füchse das 2:1 markierten, war die Schwenninger Spielordnung dahin. Im letzten Drittel schoss Weißwasser den SERC mit 4:0 ab. "Weißwasser hat sich in einen Rausch gespielt", so Rumrich. Besonders der erste Sturm der Füchse mit Marcus Sommerfeld, Marc Derlago und Matt McKnight wirbelte die SERC-Abwehr durcheinander und erzielte fünf Tore. Für Rumrich, der am Dienstag 44 Jahre alt wurde, war der Geburtstag verdorben. Die Lausitzer, die in den ersten drei Playoff-Spielen soviel Pech gehabt hatten, wittern jetzt Morgenluft. Freilich haben die Schwenninger noch immer alle Trümpfe in der Hand, die Serie steht 3:1. Um ins Halbfinale einzuziehen, braucht der SERC nur noch einen Sieg, die Lausitzer Füchse aber noch deren drei. Am Freitag hat Stürmer Marc Wittfoth seine Matchstrafe abgesessen. SERC-Trainer Rumrich geht davon aus, dass dann auch Verteidiger Rob Sandrock nach hoffentlich überstandenem grippalen Infekt und auch Angreifer Matthias Forster, der wegen Rückenbeschwerden bislang in den Playoffs ausfiel, wieder dabei sein werden.

Auch Heilbronn verpasste den "Sweep", also den Gewinn der Serie ohne Niederlage. Die Falken unterlagen beim Meister Ravensburg, der ein kräftiges Lebenszeichen gab, mit 2:5 und führen in der Serie nun wie Schwenningen mit 3:1.

Autor: witt


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