DEL

Zwei herbe Klatschen für Schwenningen kurz vor dem Jahreswechsel

Heinz Wittmann

Von Heinz Wittmann

Mo, 31. Dezember 2018 um 15:12 Uhr

Schwenningen Wild Wings

Statt Aufbruchstimmung gab es einen Kater: Die Schwenninger Wild Wings verlieren vor 6125 Fans das Heimspiel gegen Köln mit 1:4 – und am Sonntag setzt es dann in Augsburg eine 1:8-Klatsche.

Vor 6215 Zuschauern und damit zum ersten Mal in dieser Saison einem ausverkauften Haus verloren die Wild Wings das Heimspiel gegen die bärenstarken Kölner Haie mit 1:4-Toren.

Am Sonntagabend setzte es mit der vernichtenden 1:8 (0:1, 1:3, 0:4)-Klatsche vor ausverkauftem Haus in Augsburg die höchste Saisonniederlage. Wild-Wings-Trainer Paul Thompson gab seiner Nummer eins Dustin Strahlmeier eine Verschnaufpause, stellte Marco Wölfl zwischen die Pfosten.
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Und Wölfl hatte im mit 6139 Zuschauer ausverkauften Curt-Frenzel-Stadion, darunter 500 mitgereiste Schwenninger Fans, von Beginn an jede Menge zu tun. Zu Beginn des Schlussdrittels zerstörte Jaroslav Hafenrichter mit dem 5:1 auch noch die letzten Schwenninger Hoffnungen. Anschließend lieferten sich Dominik Bohac und der Ex-Schwenninger Daniel Schmölz eine Schlägerei. Beide kassierten jeweils zwei plus zwei Strafminuten plus zehn Strafminuten. Und dann durfte auch noch Payerl gegen die Schwäne, die nun die Arbeit eingestellt hatten, einen Doppelpack schnüren. "Das war einfach nur peinlich, wir sind völlig auseinander gefallen", so der konsternierte Schwenninger Stürmer Marcel Kurth nach der Schlusssirene.

Vor der Heimpartie gegen Köln wurde Simon Danner, der beim 2:1-Sieg der Wild Wings in Mannheim sein 700. Spiel bestritt, geehrt. Die erste gute Möglichkeit besaßen die Kölner Haie, die nur mit 20 Mann angereist waren. In der 15. Minute gingen die Haie in Front. Ben Hanowski hatte viel Platz und ließ SERC-Goalie Dustin Strahlmeier keine Abwehrchance. Danner gelang das 1:1. Doch die Domstädter spielten ein starkes Powerplay, Pfohl zog ab, Hanowski traf zum 1:2.

Im letzten Drittel schoss Frederik Tiffels den Puck mit der Rückhand durch die Schoner von Strahlmeier zum 3:1 für Köln. Sebastian Uvira traf 43 Sekunden vor Schluss in den leeren Schwenninger Kasten zum 1:4-Endstand. Am Mittwoch, 2. Januar, erwarten die Wild Wings um 19.30 Uhr die Düsseldorfer EG zum ersten Heimspiel des Jahres 2019.