Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

04. Februar 2012

Von den Helfern in Lourdes

Vortrag in Seelbach.

SEELBACH (avö). Wer sind jene, die in Lourdes jedem Besucher sofort auffallen? Sie sind an ihrer besonderen Kleidung oder Tracht zu erkennen, die sie im Dienst an den kranken, behinderten und alten Menschen tragen. Sie gehören zu der großen internationalen und ehren-amtlichen Helfergruppe, die in der Hospitalité Notre Dame de Lourdes hilfsbedürftigen Wallfahrern beistehen. In Seelbach hatte Hansjörg Vögele von der Pfarrgemeinde St. Nikolaus Freifrau Maresa von Türckheim-Bohl aus Mahlberg eingeladen, die von ihrer Tätigkeit in Lourdes berichtete.

Als Mitglied und Ausbilderin sowohl der französischen als auch der deutschen Sektion arbeitet sie ehrenamtlich seit 1960 oft mehrmals jährlich in dem Wallfahrtsort. Ihre Erlebnisse und praktischen Erfahrungen machten den Zuhörern die Aufgaben in Lourdes vertraut.

Frauen arbeiten hauptsächlich in den beiden Krankenherbergen Notre Dame und Saint-Frai, in denen die kranken Pilger wohnen. Die Arbeit bezieht sich aber nicht auf Krankenpflege, sondern auf die allgemeine Hausarbeit. Viele arbeiten in den bekannten Bädern von Lourdes oder im allgemeinen Dienstbereich. Männer arbeiten vor allem im Transport- und Ordnungsdienst, aber auch in den Bädern. Der Dienst dauert eine Woche. Alle Helfer kommen für ihre Kosten selbst auf. Sie werden in Lourdes intensiv auf ihre Arbeit vorbereitet und lernen dabei auch die Geschichte des Wallfahrtsortes kennen.

Werbung

Autor: avö