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29. Dezember 2011
Fragebögen an die Haus- und Grundstücksbesitzer
Sexau bekommt gesplittete Abwassergebühr / Viele Informationsmöglichkeiten vorgesehen / Gemeinderat diskutiert Baufragen.
SEXAU (iwi). Auch für Sexau gilt von Jahresbeginn an die gesplittete Abwassergebühr. Die Umstellung organisiert die Gemeinde zusammen mit Freiamt, Gutach, Simonswald, Winden und Waldkirch. Die Behörden und das beauftragte Büro haben laut Bürgermeister Michael Goby ihre Vorarbeiten gemacht und nun geht es an die Selbstauskunft der Haus- und Grundstückseigentümer. Diese müssen überprüfen, ob ihre Flächen so versiegelt sind, wie die Behörden annehmen, und ob ihr Oberflächenwasser in den Gully fließt oder nicht doch auf dem eigenen Gelände versickert. Am 20. Januar sollen die Fragebögen verschickt werden.
Zuvor werden die Hauseigentümer in Informationsveranstaltungen über die Umstellung informiert. In Sexau findet diese am 17. Januar, 19.30 Uhr, in der Hochburghalle statt. Ein Flyer wird dem Mitteilungsblatt beigelegt. Am 25. Januar und 1. Februar, jeweils 13 bis 17 Uhr, wird der Sitzungssaal im Rathaus zum Bürgerbüro in dieser Sache. Außerdem ist für die Grundstückseigentümer vom 23. Januar bis 3. Februar eine Hotline ( 0711-693308-80/84) eingerichtet. Weiteres ist auf der gemeinsamen Website http://www.elztal.gag-info.de zu finden.
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Im Rahmen der Innerortsanierung baut die Gemeinde das DG des Booshauses neben dem Rathaus aus. Man hat sich für eine Drei- und eine Einzimmerwohnung entschieden. Die Möglichkeit, das Dach auf zwei Geschossen zu einer einzigen großen Wohnung auszubauen, wurde verworfen. Laut Hans Sutter ist eine solche Wohnung nicht zu vermarkten. Architektin Ingrid Backwinkel schätzt die Umbaukosten auf rund 170 000 Euro. Sutter wies auf die fehlenden Parkplätze im Dorfkern hin. Goby erklärte, es dürfte sich dafür eine Lösung aufgetan haben.
Backwinkel wurde auch mit der Planung der neuen Kunstturnhalle beauftragt. Das Tragwerk wurde an den Statiker Peter Lenz vergeben.
Die Sanierung des Wohnhauses der Gemeinde am Moosweg (Nr. 2) kommt auf rund 275 000 Euro. Architekt Thomas Schweflinghaus zeigte sich im Gemeinderat optimistisch, dass er mit der neuen Kalkulation hinkommt. Werner Wagner sah Erklärungsbedarf, weil die Kosten um rund 22 000 Euro gegenüber früheren Zahlen gestiegen waren. Die Punkte, die nun während der Sanierung als weitere Kostenfaktoren aufgetaucht sind, hätte er nur hellseherisch voraussagen können, so Schweflinghaus. Heinz Rehm hielt die Ausführungen des Architekten für schlüssig. Bei Altbausanierungen seien Überraschungen die Regel.
Autor: iwi
