92 Kilometer am Puls der Natur

bz, hjwe

Von BZ-Redaktion & Hans-Juergen Wehrle

Fr, 12. Oktober 2018

Simonswald

Das Ultramarathon-Event Black Forest Trail-Run zog zahlreiche Läufer nach Simonswald.

SIMONSWALD (hjwe/BZ). In wenigen Jahren hat sich der Panoramalauf Black Forest Trail-Run Masters zum Sportereignis der besonderen Art entwickelt. Der Mix aus schönen Strecken und guter Organisation spielt sicher mit hinein, dass dieses Laufereignis so attraktiv und beliebt ist.

58 Läufer im Alter zwischen 18 bis 74 Jahren aus ganz Deutschland, der Schweiz und sogar Paris trafen sich zum ersten Lauf (Trail-Run) rund um Simonswald – über St. Peter, Wildgutach, Gütenbach und zurück. 57 Kilometer waren zu laufen und 2400 Höhenmeter zu bewältigen. Die Läufer erlebten über verschlungene Pfade auf der Strecke die wildesten und kraftvollsten Orte des Tales. Hier war man ganz nah am Puls der Natur, so die Läuferin Hella Schmidt aus Heilbronn.

Wahrlich eine Königsetappe, bei der Kondition gefragt war. Sie starteten um 8 Uhr am Schulhof für diese erste Etappe. Am Sonntag war der Start um 9 Uhr für die zweite Etappe über 35 Kilometer (1850 Höhenmeter), beide Etappen zusammen sind die Leistung für den Trail-Run Masters. Zudem gab es noch einen Lauf über 16,5 Kilometer (850 Höhenmeter). Ein Fernsehteam des SWR begleitete die Läufer an beiden Tagen und berichte darüber in "Sport im Dritten" Sonntagabend ausführlich.

Für Kinder aus Simonswald zwischen drei und zehn Jahren wurde wieder der Trimmtaler-Lauf ausgerichtet, gut vorbereitet vom Team rund um Sabrina Volk und Svea Rießle. Hier ging es vor allem um Spaß am Laufen. Unter viel Beifall zahlreicher Zuschauer kamen alle im Ziel an. An beiden Tagen herrschte reger Betrieb auf dem Schulhof. Für die Verpflegung an den Kontrollpunkten und in der Aula sorgte das Team der DRK Ortsgruppe Simonswald. Die Gemeinde, vertreten durch Bürgermeister Stefan Schonefeld und Martin Kehrer als Vertreter vom Tourismusverband Zweitälerland waren verantwortlich für diese Veranstaltung. Sie dankten allen Läufern und den vielen freiwilligen Helfern von DRK, TLV, der Feuerwehr und dem Mountainbike-Team Elzach. Ein großes Lob gab es für Hans Maier und Christoph Proß. Sie waren schon Tage zuvor unterwegs, um die Strecke zu markieren damit sich keiner verläuft. "Eine wertvolle Arbeit", so Schonefeld. Es war eine gelungene Sache. Martin Kehrer dankte den vielen Sponsoren. Auch wenn viel Arbeit dahinter steckt, so freuen sich die Verantwortlichen auf den Panoramalauf 2019.

Die Ergebnisse finden sich unter https://www.ultra-marathon.org/ Service/Ergebnisdatenbank