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04. Januar 2012
Ein guter Blick in das "Tälerleben"
Der neue Freizeitführer "Auszeit" zeigt die Vielfalt des Elz- und Simonswäldertals / Auch für Einheimische gibt’s viel zu entdecken.
ELZTAL. Für die Freizeitgestaltung bietet das "Zweitälerland" allerhand. Ob Tourist oder Einheimischer, für jeden und jede – egal, welches Alter, welche Vorlieben, welchen Geschmack sie oder er hat – ist hier in der Region des Elztals und Simonswäldertals etwas geboten. Mit dem neuen Freizeitführer "Auszeit", der nun druckfrisch vorliegt und mit dem Gastgeberverzeichnis für die nächsten zwei Jahre Gültigkeit hat, ist es gelungen, die Vielfältigkeit der Angebote aufzuzeigen.
Dazu wurden "komplett neue Wege beschritten", betonte Ulrike Schneider, die Geschäftsführerin der Tourismus GmbH "Zweitälerland", bei der Vorstellung des neuen Magazins im Bleibacher Bürgersaal. Wirft man selbst einen Blick hinein, sieht man dies bestätigt. Repräsentiert werden die Besonderheiten unserer Region nicht anonym mit Daten, Zahlen, Fakten, sondern durch Menschen, die hier leben und auf besondere Art und Weise für ihre Heimatorte stehen. Diese Protagonisten ("Hauptdarsteller") tragen in ihrem Leben generell bei – durch ihre Berufe und Berufungen – zum Näherbringen der Historie und Natur, kultureller und kulinarischer Besonderheiten, traditioneller oder auch künstlerischer Ausprägungen, die es hier zu finden gibt, oder einfach nur zum Wohlfühlen von Gästen und Besuchern, fremden und einheimischen gleichermaßen.Werbung
Diese Menschen zum Anfassen waren beim Pressetermin zugegen, ebenso wie die "Macher" des Freizeitführers: Journalist Hubert Matt-Willmatt aus Freiburg, der die Texte verfasste. Der Reisefotograf Clemens Emmler aus Simonswald, der den Großteil der herrlichen Bilder aufnahm. Und Tino Schneider aus Freiburg, dessen Werbeagentur schon seit Jahren für das "Zweitälerland" arbeitet und in dessen Händen das Konzept und die Gestaltung des neuen Freizeitführers offensichtlich wieder zurecht gelegt wurden.
Gemeinsam mit Geschäftsführerin Ulrike Schneider und Marketingleiter Albrecht Nitz von der Tourismusgesellschaft stellten die drei den Werdegang des Magazins, ihre besonderen Ansprüche an die Inhalte und die Aufmachung sowie Erlebnisse mit den "Protagonisten" vor. Da ist zum Beispiel der "Waldhisli-Sepp" Josef Burger, der als einer von sechs Wan-derführern "jeden Weg und Steg in der weit auseinanderliegenden Streusiedlung von Biederbach kennt". Oder Siggi Wernet, einer der Naturführer am Rohrhardsberg, der auf dem Hirtenweg in Yach an bestimmten Plätzen und mit interessanten Erzählungen die Natur selbst zum besonderen Erlebnis werden lässt. Oder Reiner Kirsten, dessen Musik und Gesang "Menschen glücklich macht und Freude bringt", und getragen ist von dem liebevollen Gefühl, welches dieser bekannte Sänger für seine Heimat empfindet.
Einen philosophischen Ansatz, um dem eigenen Ursprung näher zu kommen, bietet Hans Schätzle aus Bleibach. Dieser "Künstler und Lebenskünstler" folgt dem Grundsatz: "Alles Materielle ist nur geliehen, eitles Blendwerk". Sicher für manch’ einen interessant, mit ihm, der künstlerisch international tätig ist, der Frage nachzugehen: "Was ist das Leben eines Menschen?" Auch Trachten und Tanz gehören zu den alten Traditionen in der hiesigen Region. Dafür steht im Magazin Daniela Wehrle aus Simonswald. Was sich an "Wunderlichem in unserem Städtchen und auf unserer Kastelburg im Laufe der Jahrhunderte so alles ereignete" wissen der Türmer und des Torwächters Weib, Thomas und Barbara Kern, beim Zeitsprung in Waldkirchs Geschichte sehr plastisch zu vermitteln.
Für die rechte, angenehme Unterkunft der Gäste gibt es auch eine Fülle von Möglichkeiten. "Wellnessurlauber" finden bei Bernd und Ulrike Tischer im "Elztalhotel" in Winden dafür den richtigen Aufenthaltsort. Mehr ländliche Idylle und das Hofleben mit Tieren bietet ein Urlaub auf dem Bauernhof für Groß und Klein: Irmgard Blum vom Grundhof bietet dies und repräsentiert damit auch den Besuchern ökologische Viehwirtschaft und die hauseigenen Herstellung von echten Bioprodukten in Reinform. Ebenso ist die Holzwirtschaft prägend in der Geschichte des Schwarzwaldes. Thomas Schuler vom Haldenschwarzhof in Wildgutach weiß nicht nur darüber viel zu berichten, auch heute noch hat das Holz große Bedeutung, unter anderem als nachwachsender, natürlicher Energielieferant. In Punkto Natur ist "das Wissen über die Kraft der Heilpflanzen" ein weites, bedeutsames Feld, dass manch’einer mit Edith Fehrenbach in ihrem Heilkräutergarten in Oberwinden gern erkundet. Dieser ist nach den Richtlinien von Hildegard von Bingen, einer frühen Vertreterin der ganzheitlichen Gesundheitslehre, angelegt. Zum prägenden Brauchtum zählen die örtlichen Narrenzünfte. Was wäre Fasnet ohne sie beziehungsweise diese Region ohne Fasnacht? Bernd Fackler von der Elzacher Narrenzunft gibt Einblick in diese alte schwäbisch-alemanische Tradition. Des Weiteren sind im Magazin "Auszeit" ortsprägende Handwerke, vom Uhrenmachen bis zum Orgelbau, vorgestellt. Und dass das "Zweitälerland" sehr wohl als Schlaraffenland gelten darf, ist auch mannigfaltig belegt.
Sämtliche Themen im neuen Freizeitführer werden durch attraktive Pauschalen begleitet. Die Mobilität der Gäste vor Ort wird mit der Konus-Karte kostenlos gewährleistet – auf das Angebot wird selbstverständlich auch hingewiesen.
Nähere Informationen über das Heft "Auszeit": http://www.zweitaelerland.de
Autor: Karin Heiß
