23. Juli 2010
Viel Spaß im Nass
Ausgerechnet bei der Beachparty der DLRG Simonswald machte die Sommerhitze eine Pause.
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Trotz Schauerneigung vergnügten sich die jungen Gäste bei der DLRG-Beachparty im Freibad in Simonswald ausgiebig im Wasser. Der Krake aus dem Spielmobil kam gut an. Foto: Karin heiss
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16 Mannschaften meldeten sich zum Beachvolleyballturnier an und so gab’s auch reichlich Gäste bei der Beachparty der DLRG Simonswald. Foto: Karin Heiß
SIMONSWALD. So’n Pech aber auch. Nun war schon lange schönes Wetter und dann ist ausgerechnet an einem bewölkten Tag die Beachparty der DLRG-Ortsgruppe Simonswald im Bad. Dennoch kamen am Samstagnachmittag und -abend allerhand Besucher.
Schließlich hatten sich auch 16 Volleyballmannschaften für ein Turnier angemeldet und für die Disconacht mit DJ Willi (Wehrle, von der "Ex-Arche-Party" im "Outback" Waldkirch) hatte der Verein in weiser Voraussicht ein großes Festzelt aufgestellt.Der Spielnachmittag für die kleinen Gäste fand zumindest eingeschränkt Anklang – nämlich im Wasser, wo die vereinzelten Schauer am wenigsten störten. Bei den Utensilien aus dem geliehenen Spielmobil gab es eine große Krake, die, als sie einmal im Wasser war, reichlich zum Klettern und Abspringen genutzt wurde. An Land übernahmen später andere das Spielen. Petra Emmler, Technische Leiterin der DLRG, begrüßte die Mannschaften und freute sich über die große Resonanz aus nah und fern. Örtliche Vereine stellten ebenso Mannschaften wie befreundete DLRG-Ortsgruppen aus der Umgebung, vom Campingplatz nahmen drei niederländische Teams teil und auch der Fasnetwagen Suggental war mit von der Partie. Alle Gruppen hatten sich Namen gegeben: "Betonbeißer", "Schwarzwälder Champions", "Holländische Löwen" oder "Rumpelstilzchen" und kamen mit ihren Fans, so dass das Publikum ums Spielfeld ansehnlich wuchs. Die Startgebühr wurde als Preisgeld an die besten Mannschaften teils zurückgezahlt. Der Einsatz lohnte sich also: Die Sieger erwarteten 100 Euro, die Zweiten 50 und die Dritten 25 Euro. Also kämpften die Teams hartnäckig. Schiedsrichter Alexander Ruth hatte die Spielregeln gut erklärt und machte seinen Job tadellos. Die Begegnungen liefen immer acht Minuten, die besten aus der jeweiligen Gruppe kamen in die nächste Runde. Bei Einbruch der Dämmerung wurde das Flutlicht eingeschaltet. Die letzten Spiele und das Finale fanden erst zur späten Stunde statt. Nach der Anstrengung konnten sich die Spieler am Grillstand stärken und den Durst mit einem kühlen Blonden oder einem spritzigen Cocktail stillen, was noch viele weitere Besucher taten. Allmählich hattedie Regenneigung ganz nachgelassen und so stand der Party nichts mehr im Weg. Es hatte sich zwar merklich abgekühlt nach der Hitze der vorangegangenen Tage, aber dafür brauchte man dann beim Tanzen auch nicht so schwitzen.
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Autor: Karin Heiß






