Rutschen und kanten in hängenden Toren am Ahornbühl

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Von ghk

Di, 11. Februar 2014

Ski Alpin

Zum Abschluss der alpinen FIS-Rennen des SC Todtnau gewinnt Christian Gruber den Slalom / Paul Sauter auf Rang sieben.

SKI ALPIN (ghk). Die Helfer des SC Todtnau hatten am Sonntagabend allen Grund zur Freude, hatten sie doch drei FIS-Rennen am Ahornbühl perfekt organisiert. Nach den Riesenslalomrennen am Freitag und dem Samstag, die als deutsche Jugendmeisterschaft gewertet wurden, schloss sich am Sonntag noch einmal ein Slalom an: Wie schon am Samstag hieß der Sieger im FIS-Slalom Christian Gruber. Der Sportsoldat aus Bischofswiesen, der in dieser Saison schon im Europacup im Einsatz war, triumphierte erneut. Paul Sauter vom SC Kandel, der am Freitag im Riesenslalom furios zur deutschen Vizemeisterschaft gefahren war, wurde Gesamt-Siebter. Tobias Baur von der SZ Bernau fuhr in der Altersklasse U18 auf den neunten Platz.

"Rutschen!" Was normalerweise als fataler Fehler im Rennlauf gilt, also statt den Ski auf die Kante zu setzen, zu rutschen, genau das war die erste Aufforderung am Sonntag für Athleten, Trainer und Betreuer. Denn Andreas Ertl hatte bereits am Samstag den Kurs für den abschließenden Slalom an den Hang gesetzt und so hieß es für alle zu Beginn: Neuschnee aus der Piste rutschen.

Sehr anspruchsvoll war die Kurssetzung von Ertl: Es waren viele hängende Tore zu bewältigen und gleich im ersten Lauf schied ein Drittel der Teilnehmer aus, weitere acht folgten im zweiten Durchgang. Paul Sauter vom SC Kandel lag nach dem ersten Lauf mit fast einer Sekunde Rückstand auf Gruber auf Rang neun. Dahiner folgte Yannik Zeller (SC Oberried) nach zwei Fehlern auf dem 21. Platz und Tobias Baur (Skizunft Bernau) auf Rang 24. Unter den 22 Ausfällen waren Tristan Wehrle (SC Wehr), Alexander Vetter (SC Kandel), Björn Leber (Skizunft Bernau), Luca Mai (Skizunft Rheinfelden), Niclas Woll (SC Bonndorf), Michael Zipperle (WSG Feldberg) und Julian Braxmeier (SC Todtnau).

Der zweite Lauf brachte nur wenig Bewegung ins Klassement: Christian Gruber reichte hier die sechstbeste Zeit zum Gesamtsieg in 1:30,55 Minuten vor Europacup-Fahrer Philipp Gassner (SV Neuenburg, 1:30,70) und dem Japaner Ryo Sugai (1:30,91). Johann Schwaiger vom TSV München, der nach Durchgang eins auf Platz drei lag, schied im Finaldurchgang aus. Tobias Baur lag im Gesamtklassement auf Platz 21, in der U 18 war er Neuntbester. Yannik Zeller vom SC Oberried konnte sein Ausscheiden im zweiten Durchgang verschmerzen, hatte er doch an den Vortagen seine Klasse demonstriert – mit dem Sieg und Platz zwei in der U-18-Klasse der Deutschen Jugendmeisterschaft. Prominenten Besuch erhielten die Rennläufer an der Piste: SVS-Präsident Stefan Wirbser begrüßte zum Start des Finaldurchgangs und bei der Siegerehrung den Bundestagsabgeordneten Armin Schuster, den Präsidenten des Badischen Sportbundes Gundolf Fleischer und Landrätin Marion Damann (Lörrach).