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05. März 2010
Dreimal Silber in Falun
Klaus Weiß aus Obereschach ist der erfolgreichste Deutsche bei der Senioren-Weltmeisterschaft.
SKILANGLAUF (zwi). Klaus Weiß vom SC Villingen war der erfolgreichste deutsche Mann bei der Senioren-Weltmeisterschaft der Skilangläufer im schwedischen Falun. In der Altersklasse M 66 gewann der Obereschacher bei vier Starts dreimal Silber: über 15 und 30 Kilometer im klassischen Stil sowie mit seinen drei bayerischen Kameraden als Schlussläufer der deutschen Staffel hinter Norwegen und vor Finnland. Lediglich über zehn Kilometer Skating musste sich Weiß mit Rang sechs unter 37 Startern begnügen.
Ein sehr spannendes Rennen lieferte er sich gleich zum Auftakt beim Massenstart der 57 M 66-Starter über 15 Kilometer mit dem Norweger Ola Kvaale, dem er sich nach 49:33,0 Minuten nur um 1,1 Sekunden geschlagen geben musste. Kvaale vor Weiß hieß der Zieleinlauf auch über die doppelte Distanz mit 45 Startern, für die der Schwarzwälder 1:38,13 Stunden brauchte; hier war der Skandinavier 47,6 Sekunden schneller.Eine Bronzemedaille eroberte Gaby Dold (SZ Brend/W 51) in der Staffel zusammen mit zwei Sächsinnen und einer Bayerin. Die an Position drei eingesetzte Furtwangerin überholte die vor ihr laufende Schwedin und brachte ihr Team damit auf den dritten Rang hinter Finnland und Russland. Über 30 Kilometer Skating lief sie als Sechste ins Ziel, die zehn Kilometer Skating beendete sie auf Rang zehn. Ehemann Herbert Dold (M 51) wurde auf dieser Strecke 26., Eckehard Gönner (SV St. Georgen) kam in der selben Altersklasse auf den 16. Platz unter 41 Startern und behauptete sich als Zwölfter über 30 Kilometer Skating ebenfalls in der ersten Hälfte des Feldes.
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Gönners Vereinskamerad Josef Ilgner zeigte in der M 61 in allen drei Skating-Einzelrennen starke Leistungen: Über 15 Kilometer kam er unter 49 Startern auf einen ausgezeichneten siebten Platz, über die doppelte Distanz wurde er 13. , nach zehn Kilometern belegte er unter 58 Konkurrenten Rang 16. Der Schönwälder Heinz-Jürgen Müller, erstmals auch in der M 61, startete über die selben Strecken im klassischen Stil mit folgenden Ergebnissen: Zehnter über 30, Elfter über zehn und 15. im 81-köpfigen Starterfeld über 15 Kilometer. Beide Schwarzwälder gehörten der Staffel an, die Rang fünf unter zwölf Teams erreichte, aber die erhoffte Medaille deutlich verpasste. Die Bedingungen bei nächtlichen Temperaturen bis minus 25 Grad waren gerade für Mitteleuropäer ungewohnt und sehr hart. Neben leichten Erfrierungen, die sich einige in den Wettkämpfen zuzogen, machte der sehr stumpfe Schnee zu schaffen. Zudem waren in Falun Teile der Weltcup-Strecke mit vielen Höhenmetern zu bewältigen, was ebenfalls viel Kraft kostete und zu zahlreichen Ausfällen führte.
Autor: zwi
