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11. Januar 2012
Fehrenbach in famoser Form
St. Märgener Langläufer überzeugt bei COC-Mini-Tour.
SKILANGLAUF (zwi). Mit einem großen Erfolg kehrte Michael Fehrenbach vom Continentalcup (COC) der Skilangläufer in Arvieux (Frankreich) zurück. Der 19-jährige St. Märgener aus dem baden-württembergischen Landeskader wurde am Finaltag der "Mini-Tour" aus drei Rennen in den französischen Hochalpen Dritter der Juniorenwertung und hat damit schon die halbe Qualifikation für die Juniorenweltmeisterschaft in der Türkei geschafft.
Dabei startete Fehrenbach auf dem über 1800 Meter hoch gelegenen Kurs mäßig. Den Prolog über 3,3 Kilometer im klassischen Stil beendete er nach zu schnellem Start auf Rang 21. Sein früherer Kollege am Skiinternat Furtwangen, Florian Notz (SZ Römerstein) aus dem C-Kader des Deutschen Skiverbands (DSV) wurde zum Auftakt Fünfter. Auch tags darauf lag Notz im Skatingrennen über zehn Kilometer als Elfter deutlich vor Fehrenbach (22.). Notz (29:15,3) war eine knappe Minute länger unterwegs als der Schweizer Tagessieger Erwan Käser, Fehrenbach brauchte 30:10,8 Minuten. Doch im dritten Rennen binnen drei Tagen drehte der Hochschwarzwälder in seiner stärkeren Stilart mächtig auf. Die 15 Kilometer klassisch wurden als Verfolgung mit den Zeitrückständen aus den ersten zwei Rennen ausgetragen. Hinter Tagessieger Francesco de Fabiani (Italien/48:57,4) und Martin Weisheit (SCM Zella-Mehlis/49:07,1) kletterte Fehrenbach (49:11,1) als Dritter aufs Siegerpodest und ließ dabei drei der vier deutschen C-Kaderathleten hinter sich. Notz, dessen Ski am Ende am Berg nicht mehr hielt, wurde in 49:18,7 Minuten Fünfter. In der Junioren-Gesamtwertung der Mini-Tour, die der Italiener Claudio Muller gewann, wurde Fehrenbach 13. hinter Weisheit (4.), Notz (5.), Moritz Madlener (9.) und Florian Eberspacher (11.).
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Bei den Männern war über die selben Distanzen Andreas Katz (SV Baiersbronn) im Prolog als Siebter Bester der zehn deutschen Starter. Über zehn Kilometer Skating kam er nicht über den 32. Platz hinaus, doch auch er zeigte zum Abschluss seine stärkste Leistung: 14,8 Sekunden hinter dem Schweizer Jonas Baumann (47:08,9) lief der B-Kaderathlet an seinem 24. Geburtstag im Verfolgungsrennen als Zweiter ins Ziel. Bester Deutscher war Katz auch als Fünfter der Männer-Gesamtwertung.
Bei den Frauen gewann Katz’ Vereinskameradin Jessica Müller gleich den Prolog über 2,5 Kilometer. Es folgten Rang 13 über fünf Kilometer Skating und der neunte Platz in der Verfolgung über zehn Kilometer wie auch in der Gesamtwertung. Auch für Juniorin Eva Wolf (SV Agenbach) begann die Mini-Tour mit einem Erfolgserlebnis: Die 18-jährige Schwäbin aus dem C-Kader beendete den Prolog als Dritte und hat damit ebenfalls die JWM-Qualifikationsnorm zur Hälfte erfüllt. Im Skatingrennen wurde sie 23., doch am Schlusstag musste Wolf wegen Magenkrämpfen aufgeben.
Der nächste COC wird am Wochenende im bayerischen Zwiesel ausgetragen.
Autor: zwi
