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16. März 2010

Katz Dritter der zweiten Liga

Saisonfinale im Continentalcup / Zwei SBW-Schüler beim Finale in Ruhpolding auf dem Treppchen.

  1. Stolz: Andreas Katz Foto: kaufhold

SKILANGLAUF. Mit der "Minitour" im slowenischen Rogla endete die Continentalcup-Saison der Skilangläufer. Dort verlor der Baiersbronner Andreas Katz seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung an den Italiener Fulvio Scola, blieb aber als Dritter bester Deutscher. Die Leutkircherin Sabrina Bühler ist als Fünfte der Gesamtwertung drittbeste DSV-Langläuferin.

Katz lieferte als 26. des Massenstartrennens über zehn Kilometer in der klassischen Technik das schwächste Ergebnis seiner 17 COC-Rennen ab. Zwei hatte der Bronzemedaillengewinner der U 23- Weltmeisterschaft gewinnen können, zweimal war er Zweiter und dreimal Dritter. Zur "Minitour" in Rogla, für die doppelt so viele Punkte wie in einem Einzelrennen vergeben wurden, zählten zusätzlich noch ein Prolog über drei Kilometer klassisch sowie am Schlusstag ein Freistil-Jagdstart über 15 Kilometer. Nach Addition aller drei Einzelergebnisse wurde Katz als 22. dieser Minitour notiert, die Scola gewann. Die Gesamtwertung im COC, der zweiten Liga der Skilangläufer, sicherte sich unangefochten Dietmar Nöckler (Italien) mit 1048 Punkten vor seinem Landsmann Scola (768) und Katz (739).

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Bei den Frauen punktete Sabrina Bühler als Zweite des Prologs über 2,3 Kilometer, Vierte des Massenstarts über fünf Kilometer und Achte der Minitour nochmals kräftig und wehrte mit acht Zählern Vorsprung den Angriff der italienischen Doppelsiegerin Elisa Brocard auf den fünften Gesamtrang ab. Jessica Müller (SV Baiersbronn) konnte als Fünfte des Prologs ihre beste COC-Platzierung wiederholen und schließt die Saison auf Rang 17 als Vierte der neun platzierten Deutschen ab. Sarah Waidelich (SC Enzklösterle) belegt mit nur einem Rennen in der Wertung (Fünfte) den 47. Platz.

Ein Klassensieg beim Finale des Deutschen Schülercups in Ruhpolding

Die Altersklassen S 14 und S 15 waren beim Finale des Deutschen Schülercups (DSC) in Bayern noch einmal gefordert. In der Ruhpoldinger Chiemgau-Arena trugen sie einen Techniksprint im Skatingstil und ein Verfolgungsrennen in beiden Techniken aus. Am erfolgreichsten waren Starter der Skiverbände Baden-Württemberg (SBW) in der Verfolgung der männlichen Schüler 15 über sechs Kilometer. Dort gewann Moritz Waidelich (SC Enzklösterle) in 15:59,7 Minuten vor einem Bayern und seinem SBW-Kollegen Josua Strübel (SC Seebach/16:19,9). Auch tags zuvor im Techniksprint waren Waidelich als Fünfter und Strübel als Siebter beste Baden-Württemberger der S 15 gewesen, Lukas Tritschler (SC Langenordnach) platzierte sich wie der Kirchzartener Jonas Schimmelpfennig (16.) in der ersten Hälfte des Feldes. In der DSC-Gesamtwertung schaffte es der Dritte Waidelich als einziger SBW-Starter aufs Siegerpodest, wenn auch mit nur einem Punkt Vorsprung vor Strübel. Als Elfter war Tritschler viertbester Baden-Württemberger.

Elfter der S 14-Wertung wurde Adrian Schuler (ST Schluchsee-Blasiwald), der als Sechster im Techniksprint sein bestes Saisonergebnis geschafft hatte. Damit war er hinter Simon Baum (SZ Brend/ Achter) bester Schwarzwälder.

Autor: Annemarie Zwick