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08. März 2010

Wind und Kälte getrotzt

Langläufer Sieber gewinnt 27. Rechberg-Wanderpokal.

SKI NORDISCH (ghzg). Ein eisiger Wind setzte am Sonntag insgesamt 175 Skilangläufern beim 27. Rechberg-Wanderpokal im Bernauer Langlaufzentrum Rot-Kreuz-Loipe zu. Den hölzernen Wanderpokal sicherten sich Manuel Sieber (SC Vöhrenbach) und Julia Ebner (SZ Brend) in Abwesenheit der Gewinner aus dem Vorjahr.

Angesichts der starken Windböen, die am Sonntag über das Bernauer Hochtal fegten, war es für die Langläufer nicht immer einfach, die richtige Spur zu finden. Außer blies ihnen ein eisig kalter Wind ins Gesicht, der auch das Tempo in der Spur drosseln sollte.

Bei der Wertung um den Wanderpokal siegte in der männlichen Konkurrenz der 20-jährige Manuel Sieber vom SC Vöhrenbach, der die 7,5 Kilometer in 20:39,7 Minuten meisterte. Auf den Rängen zwei und drei landeten Patrick Schwarz (20:50,9/ ST Schluchsee-Blasiwald) und Thomas Kopp (21:17,6) vom SV St. Georgen. Der 34-jährige Matthias Schnabel (21:46,2) vom SC Todtmoos war als Fünfter bester Starter des Skibezirks Hochrhein. Auf Rang sechs landete der 40-jährige Schopfheimer Stefan Böhm vom SC Münstertal, der beste Läufer aus dem Skibezirk Wiesental (21:53,1).

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Brenderin Julia Ebner holt Wanderpokal der Frauen

Bei der weiblichen Konkurrenz setzte Julia Ebner (SZ Brend) die Siegerzeit über fünf Kilometer auf 16:39,8 Minuten. Mit einigem Abstand folgten auf den Plätzen zwei und drei Lisa Kopp vom SV St. Georgen (17:47,6) und Daniela Böhringer vom SC Hinterzarten (17:50,0). Beste aus dem Skibezirk Wiesental war als Neunte die 20-jährige Linda Becker (18:37,9) vom SC Münstertal. Vom Ausrichter SZ Bernau schaffte es die 16-jährige Mai Blasi auf Rang 16 bei insgesamt 23 gewerteten Läuferinnen.

Mit der Gesamtzahl von 175 Starterinnen und Startern, darunter 130 in den Schülerklassen, war Hauptorganisator Armin Spitz von der SZ Bernau und den Langlauffreunden Rot-Kreuz-Loipe ganz zufrieden. Langsam gehe die Organisation von insgesamt vier größeren Langlaufwettbewerben in den vergangenen vier Wochen im Bernauer Langlaufzentrum an die Substanz der vielen Helfer und Helferinnen, so Spitz. Er ist nun froh, dass man für dieses Jahr wieder einen positiven Schlussstrich unter die Veranstaltungen ziehen kann.Wegen einer eigenen Veranstaltung fehlten diesmal in Bernau die gern gesehenen Langläufer des Schwäbischen Skiverbandes.

Autor: ghzg