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25. Juni 2012
Solches Licht gab’s noch nie
Gelungene Inszenierung und Konzert als schillernder Höhepunkt des Köndringer Kirchenjubiläums.
TENINGEN-KÖNDRINGEN. Ein schillernder Höhepunkt beim viertägigen Festwochenende "150 Jahre Köndringer Kirche" war die Lichtinszenierung der Kirche mit einem Galakonzert von 150 Musikern und Sängern von Winzerkapelle und Gesangverein sowie den Gastchören aus Bad Krozingen am Samstagabend.
Erwartungsvolle Spannung und Stille herrschten unter den ungezählten Gästen auf dem Festgelände, als pünktlich um 22.30 Uhr eine für Köndringen noch nie da gewesene Inszenierung begann. Unter der Regie des Dirigenten Alfredo Mendieta von der Winzerkapelle und Olga Endewardt, die den Chor leitete, begann ein attraktiver Programmpunkt. Erst als sich die Musik mit dem harmonisierenden Gesang in die nächtliche Szenerie erhob und die Kirche in unterschiedlichsten farbenprächtigen Lichtstimmungen erstrahlte, war ein begeisterndes "Aaaah", "Ohhh" oder ein "Wie schön", zu hören.So etwas hatte man bisher noch nicht gesehen. Die neugotische Fassade der Kirche erstrahlte in all ihrer imposanten Pracht, als sie mit den ersten Lichteffekten illuminiert wurde. Lichtdesigner Gerhard Geibel gelang es mit seiner äußerst fein abgestimmten Lichtchoreographie, die Köndringer Kirche zu einer beeindruckenden Symbiose von Musik und farbigen Lichtelementen zu verschmelzen. "Es werde Licht" als ein christliches Symbol wurde durch die Farbeffekte innovativ in Szene gesetzt.
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Bunte über die Fassade gleitende Spiralen, Vierecke oder kreisförmige Muster tauchten die Kirche in eine nie vorher erahnte farbenprächtige Szenerie. Das fast schon magisch anmutende Ereignis löste bei den Zuschauern euphorische Begeisterung aus und verlieh dem Fest einen besonderen Glanz.
Autor: Aribert Rüssel



