Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

21. Mai 2013

Bisher nur ein Wertungstag beim Jubiläumsfliegen

Wetter spielt für Segelflieger nur am Samstag mit / Lokalmatadoren Ramona Riester und Wolfgang Lange führen Doppelsitzer an.

  1. Über den Baumwipfeln: Christian Dyroff und Bernhard Kiefer vom MLV Müllheim Foto: Privat

SEGELFLIEGEN (BZ). Das Wetterglück war den Teilnehmern bei der 50. Auflage des internationalen Hotzenwaldwettbewerbs im Segelfliegen bisher nicht wirklich hold. Lediglich am Samstag, dem Eröffnungstag, ließ Petrus bisher Wertungsflüge zu. Die Piloten mussten dabei über das Hornbergecken und Mönchweiler bis nach Gammertingen und von dort wieder zurück in den Hotzenwald fliegen.

Um die Flugleistungen der unterschiedlichen Flugzeuge auszugleichen, wird in bei dem Wettbewerb in drei Klassen geflogen. Bei der 18-Meter-Klasse handelt es sich um die schnellste. Deshalb wurde für diese Rennklasse eine Aufgabe über 198,9 Kilometer bis 327,7 Kilometer ausgeschrieben.

Die Doppelsitzer und 15-Meter-Klasse flogen mit 183 und 299,8 Kilometern etwas kürzere Distanzen. Die 15-Meter-Kategorie durfte zuerst starten und konnte somit von etwas besseren Wetterbedingungen profitieren. Dies führte dazu, dass der schnellste Temposchnitt von Ewald Bombelka mit 95 Kilometern pro Stunde in dieser und nicht in der Rennklasse geflogen wurde. Der 58-jährige Selgelfluglehrer von der LG Bohlhof Wutöschingen (BWLV) erreichte damit die Höchstpunktzahl von 1000 Punkten und den ersten Platz in der 15-Meter Klasse vor Jarosvlav Misun aus Dittingen (CH) und Harry Adam (Segelfluggruppe Schopfheim/LGH).

Werbung


In der Doppelsitzerklasse teilten sich Ramona Riester mit Wolfgang Lange (Segelfluggruppe Maulburg / LGH) und Helge Loschan mit Manfred Kleis (Reiselfingen) punktgleich den ersten Platz. Auf Platz drei landeten Angelika und Helmut Westermann von der SFG Markdorf.
In der 18-Meter-Klasse führt nach einem Wertungstag Martin Sautter (SFC Ulm) deutlich vor Thomas Brosi (Segelfluggruppe Maulburg/LGH) und Stefan Karg (Reiselfingen).

Am Sonntag schaute zwar immer wieder die Sonne vorbei, für einen Wertungstag reichte die Thermik aber nicht aus. Am Montag hofften die Segelflieger bis zuletzt und neutralisierten erst bei einem zweiten Briefing, so dass auch diesmal nicht geflogen werden konnte. Die Segelflieger haben aber noch Zeit bis zum nächsten Samstag für weitere Wertungsflüge. Tipps konnten sie sich am ersten Wertungstag von zwei Hotzenwälder Flugveteranen holen. Fritz Rueb und Hermann Kramer, beide Ehrenmitglieder der Luftsportgemeinschaft Hotzenwald. Rueb rief vor 50 Jahren gemeinsam mit Kurt Springer den Wettbewerb ins Leben. Hermann Kramer war als Flugleiter dabei.

Autor: bz