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01. Februar 2012

Event

Freiburg Marathon: Auf neuem Kurs durch die Stadt

Noch genau zwei Monate ist es hin, bis der neunte Freiburg-Marathon ausgetragen wird - mit neuer Streckenführung. Der Grund: Die Polizei hatte um eine Veränderung gebeten.

  1. Ausgetretene Pfade verlässt der Freiburg-Marathon – zumindest in Sachen Streckenführung. Foto: achim keller

FREIBURG. Noch genau zwei Monate ist es hin, bis der neunte Freiburg-Marathon gelaufen wird. Am Sonntag, 1. April, werden wieder Tausende von Lauflustigen in der Breisgaumetropole unterwegs sein – die meisten davon über die Halbmarathonstrecke von 21,1 Kilometern. Sportler und Sportlerinnen, die schon in Freiburg teilgenommen haben, müssen sich gewaltig umstellen: Zwar ist die Strecke immer noch 21,1 Kilometer lang und sie wurde Mitte Januar vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) auch offiziell vermessen. Aber der Kurs ist ein neuer. Gelaufen wird jetzt noch mehr durch die Altstadt, die veranstaltende Runabout GmbH mit Sitz in München glaubt laut Geschäftsführer Gernot Weigl: "Das Rennen wird jetzt noch attraktiver und stimmungsvoller." Wobei sich Weigl die Neuerungen gar nicht auf die eigenen Fahnen schreibt. Vielmehr hatte die Polizei den Veranstalter gebeten, nach einer Lösung zu suchen, die den Einsatz von weniger Beamten ermöglicht.

Start und Ziel des Wettbewerbs, bei dem die Marathonläufer über 42,195 Kilometer zwei Runden und die Halbmarathoni eine Runde zurücklegen müssen, ist nach wie vor bei der Messe, im Westen Freiburgs. Ansonsten wird der Marathon in umgekehrter Richtung gelaufen – und es gibt zahlreiche weitere Änderungen: So taucht der Stadtteil Haslach gar nicht mehr im Rundkurs auf. Über die Berliner Allee, von den meisten Läufern wegen ihrer Anfälligkeit für Gegenwind mehr gefürchtet als geschätzt, wird nur noch ein kleines Stück gelaufen, der Stadtteil Haslach wird gar nicht mehr angesteuert. Dafür biegen die Teilnehmer von der Berliner Allee in die Elsässer Straße Richtung Uniklinik ab und laufen dann Richtung Zähringen. Danach geht’s über Herdern, die Altstadt, die Kartäuserstraße bis zum Stadion, in dem der SC Freiburg seine Spiele austrägt (aber nicht am 1. April) – danach wird über die Schwarzwaldstraße, in der Altstadt, die Wentzingerstraße und die Emmendinger Straße zurück zur Messe gerannt.

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Obwohl es schon die neunte Auflage des Marathons ist, scheinen die Teilnehmerzahlen wieder im Ansteigen begriffen zu sein. Laut Veranstalter haben sich beim klassischen Marathon 22 Prozent, beim Halbmarathon 12 Prozent und bei der Marathonstaffel 61 Prozent mehr Läufer in die Starterlisten eingetragen als zum gleichen Anmeldezeitpunkt des Vorjahres. Verantwortlich für die Steigerungen könnte zum einen der bislang schneearme Winter in Freiburg und die moderate Temperatur sein, so dass viele Läufer schon den Grundstock für eine Teilnahme gelegt haben. Zum anderen dürfte auch die neue Streckenführung ihren Teil dazu beitragen. Bei der Marathonstaffel handelt es sich um einen Wettbewerb, bei dem sich vier Läufer/Läuferinnen die 42,195 Kilometer lange Strecke teilen. Zwei Läufer der Staffel rennen dabei jeweils 7 Kilometer, die andern beiden je 14 Kilometer.

Generell wird mannschaftliche Geschlossenheit inzwischen im Laufen großgeschrieben: So gibt’s beim Freiburg-Marathon auch dieses Mal eine Firmenwertung, eine Vereins- oder Lauftreffwertung – und Schülerrennen. Bei Letzterem besteht ein Team aus sieben Schülern/Schülerinnen einer Klassenstufe, die zwischen 2,8 und 4,2 Kilometer zurückzulegen haben. Eine Schule kann auch mehr als eine Staffel pro Klassenstufe melden. Jungen- und Mädchenstaffeln werden dabei getrennt gewertet. Und was es für manchen Schüler besonders reizvoll machen dürfte: Auch Lehrerstaffeln dürfen teilnehmen.

Mehr Informationen finden Sie unter http://www.marathon-freiburg.com

Autor: Georg Gulde