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20. Juli 2012
Titelflut in Kata und Kumite
Karateka des Haku-Ryu-Kan Kappel brillieren beim internationalen Ochi-Cup in Bad König.
KARATE (sala). Der internationale Ochi-Cup ist ein renommierter Wettkampf im traditionellen Karate, zu dem sich Sportler aller Altersgruppen alljährlich treffen, um ihre Fähigkeiten zu messen. In Bad König waren neun Karatekämpfer der Karateabteilung Haku-Ryu-Kan des SV Kappel für dieses Turnier nominiert: aus Kappel Crispin und Oliver Sommer, aus Lenzkirch Enisa und Emrah Köycü, Julian König und Anton Sàlat sowie aus Bonndorf Gabriela Yankova, Georgi Varbanov und Fouad Boutaba.
Mehr als 160 Teilnehmer waren zu diesem Turnier zusammengekommen, das sich bis in den frühen Abend hinzog. Das große Engagement und die Qualität der angetretenen Karatesportler garantierten spannende und mitreißende Begegnungen. In der Gruppe der Achtjährigen erreichte Crispin Sommer bereits bei seinem ersten Wettkampfstart eine Platzierung. In seiner stark besetzten Gruppe erreichte er im Halbfreikampf das Finale, und dort endete die Begegnung unentschieden. Erst in der Verlängerung scheiterte er dann knapp, freute sich aber riesig über den zweiten Platz. Gabriela Yankova und Enisa Köycü traten in der Gruppe der Neun- bis Elfjährigen an. Beide erreichten in der Disziplin Kata (Schattenkampf) sicher die Finalrunde. Auch dort konnten sie die Kampfrichter von sich überzeugen: Enisa belegte in der Kata den ersten Platz, Gabriela wurde Zweite. Im Kihon Ippon Kumite (Ein-Schritt-Freikampf) scheiterte Enisa im Viertelfinale. Gabriela war dagegen erst im Finale zu stoppen und erreichte auch hier einen hervorragenden zweiten Platz.Werbung
Julian König startete ebenfalls in der Altersgruppe der Neun- bis Elfjährigen. Nachdem er im Kata-Finale, das er problemlos erreichte, wegen eines kleinen Patzers "nur" Dritter wurde, setzte er seine ganze Energie in der Halbfreikampf-Disziplin ein und wurde nach packenden Kämpfen unangefochten Turniersieger.
Emrah Köycü startete in der Gruppe der fortgeschrittenen Braungurte bis 14 Jahre. Nach zähen und verbissenen Kämpfen konnte er sowohl im Kata wie auch im Jiyu-Ippon-Kumite (Halbfreikampf) das Finale erreichen. Dort schaffte er in beiden Disziplinen einen guten zweiten Platz. Oliver Sommer gelang sowohl bei den erwachsenen Blaugurt-Trägern als auch in der Kata und im Kumite der Finaleinzug. In der Kata gewann er den Titel, im Kumite wurde er Zweiter. Georgi Varbanov musste sich sowohl im Kumite als auch in der Kata mit dem undankbaren vierten Platz begnügen.
Fouad Boutaba und Kappels Vereinschef Anton Sàlat traten in der Mastersklasse der Schwarzgurte an. In der Kata belegte Fouad Boutaba den dritten Platz, Anton Sàlat wurde Zweiter. Die Kumite(Freikampf)-Disziplin der Masters-Klasse konnte dann Anton Sàlat als Sieger für sich entscheiden.
Mit vier Titeln, sieben zweiten Plätzen sowie dreimal Rang drei gelang den Kappeler Karateka ein bemerkenswerter Erfolg, der als Motivationsschub für die weitere Trainingsarbeit dient.
Autor: bz



