AUCH DAS NOCH: Trump und die verbale Kreisliga

sid/BZ

Von sid & BZ-Redaktion

Mo, 25. September 2017

Basketball

US-Präsident Donald Trump legt sich mit Footballern der Profiliga NFL und Basketballern der Profiliga NBA an. In einem Tweet behauptete er, dass das Interesse an der NFL stark zurückgehe: "Ja, die Spiele sind langweilig, aber viele Fans bleiben weg, weil sie unser Land lieben." Am Freitag hatte Trump in einer Rede dazu aufgefordert, den von einigen NFL-Spielern praktizierten Protest bei der US-Nationalhymne nicht zu tolerieren und diese Profis zu entlassen. "Würdet ihr es nicht lieben, wenn jemand unsere Flagge verachtet und der Eigner darauf sagt, nehmt den Hurensohn vom Feld. Er ist gefeuert. Er ist gefeuert‘", hatte Trump in Alabama gesagt. Er reagierte auch dünnhäutig auf die Kritik von Basketballer Stephen Curry. "Ins Weiße Haus eingeladen zu werden, ist eine große Ehre für ein Meister-Team. Stephen Curry zögert, daher ist die Einladung zurückgezogen", schrieb Trump auf seinem privaten Twitter-Account. Curry hatte am Freitag mitgeteilt, dass er die obligatorische Einladung des Präsidenten für NBA-Champion Golden State Warriors nicht annehmen wolle. Unterstützung erhielt Curry von LeBron James vom NBA-Rivalen Cleveland. "Du Penner", schrieb James auf Twitter in Richtung Trump: "Stephen Curry hat schon gesagt, dass er nicht kommt. Also gibt es keine Einladung. Ins Weiße Haus zu kommen, war eine große Ehre, bis du aufgetaucht bist."