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08. März 2010

Auf Kurs

USC-Eisvögel besiegen Rhein-Main Baskets souverän mit 92:69.

  1. Beste Freiburger Werferin: Mirna Paunovic in Aktion Foto: keller

FREIBURG. Die Aussichten des USC Freiburg, die Playoffs um die deutsche Meisterschaft im Frauen-Basketball als eines der vier besten Teams zu erreichen, sind intakt. Souverän erledigte die Mannschaft von Trainer Harald Janson die Heimaufgabe gegen die Spielgemeinschaft aus Langen und Hofheim, die sich Rhein-Main Baskets nennt. Am Ende stand ein 92:69 (24:19, 20:14, 24:18, 24:18)-Erfolg der Eisvögel gegen das – nach Meister Saarlouis – zweitangriffstärkste Team der Liga (im Schnitt 77,5 Punkte).

In den zwei noch ausstehenden Hauptrundenspielen treten die Breisgauerinnen beim Tabellenvorletzten Opladen und daheim gegen den Tabellendritten Marburg an. Gewinnen sie beide Partien, ziehen sie auf alle Fälle an Marburg vorbei und erreichen damit einen der besten vier Plätze. Die berechtigen im Playoff-Viertelfinale zu einem Heimspiel in der eventuell entscheidenden dritten Partie. Vierter können die Eisvögel auch dann werden, wenn sie das zurzeit punktgleiche Team aus Halle überholen. Die Ostdeutschen müssten hierzu aber in den ausstehenden zwei Begegnungen einmal mehr verlieren als der USC Freiburg, denn im direkten Vergleich (und der zählt bei Punktgleichheit) liegt Halle um zwei Treffer besser. Ein Abrutschen auf den sechsten Tabellenrang ist für die Mannschaft von Trainer Janson indes auch noch möglich: Wenn sie nämlich die restlichen zwei Partien verliert und das Team aus Oberhausen zweimal als Sieger aus seinen Spielen hervorgeht.

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So große Rechenspiele waren in der Partie gegen die Rhein-Main Baskets nicht vonnöten. "Wir haben unseren Spiel-Plan weitgehend umsetzen können und den Gegner unter der 70-Punkte-Marke gehalten. Deshalb können wir zufrieden sein", sagte Coach Janson nach der Partie. Im zweiten Durchgang konnte er es sich sogar leisten, die zur Zeit wohl stärkste Aufbauspielerin Tina Menz nur noch selten einzusetzen, und der zuletzt verletzt fehlenden Dana Penno sowie Nachwuchsspielerin Jule Schindler viel Einsatzzeit zu geben. Weil Centerin Mirna Paunovic gegen die schlechteste Defensive der Liga zu alter Treffsicherheit zurückfand, weil die US-Amerikanerin Sarah Hayes brandgefährlich war und darüber hinaus lediglich neun Punkte der bislang besten Korbjägerin der Liga (Alissa Pierce/20,3 Punkte im Schnitt) zuließ, konnte der USC immer wieder die zarten "Aufmuckversuche" der Gäste kontern. Damit bauten die Eisvögel ihre Siegesserie auf vier Erfolge aus.

Freiburg: Menz (4 Punkte), Ch. Höre, Möller (4), Tracey (14), Schindler (2), Wehrenbrecht (14), Paunovic (24/davon 3 Dreier), Hayes (19), Callahan (4), Penno (7/1). Langen-Hofheim: Babica (4), Rexroth (4), Ripper (4/1), Pierce (9), Pieczynski (4), Frankenberger, Thompson (4), Greunke (30/1), Wagner (10). Schiedsrichter: Farho/Aichele. Zuschauer: 700.

Autor: Georg Gulde