Kommentar

Der Neustart der Freiburger Eisvögel lässt sich gut an

Georg Gulde

Von Georg Gulde

Mo, 02. Oktober 2017 um 14:09 Uhr

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Die Eisvögel-Basketballerinnen sind nach dem Abstieg aus Liga eins seit dem Frühjahr nur noch zweitklassig. Doch die zweite Liga sehen sie als Chance.

Die Gegner der Basketballerinnen des USC Freiburg heißen in dieser Saison nicht mehr Wasserburg, Saarlouis, Marburg und Herne. Sie heißen Speyer-Schifferstadt, Bad Homburg, Weiterstadt und Krofdorf. Denn die Eisvögel sind nach dem Abstieg aus Liga eins seit dem Frühjahr eben nur noch zweitklassig. Das haben sie akzeptiert – und sehen die zweite Liga Süd als Chance.

Sie gehen ihren Weg weiter, den sie in 17 Jahren erster Liga nie verlassen hatten und setzen – inzwischen wieder mehr als alle anderen Teams – auf Akteure aus der eigenen Jugend sowie Nachwuchs-Nationalspielerinnen aus anderen Klubs. Ihnen versprechen sie hochwertiges Training und damit indirekt eine persönliche basketballerische Weiterentwicklung. Sollte das Team im Frühjahr 2018 sein Leistungshoch erreichen, ist in den Playoffs auch der sofortige Wiederaufstieg drin. Zum ersten Saisonspiel kamen 450 Zuschauer in die Unihalle. Wenn das Wintersemester beginnt, dürften es der Studenten wegen noch mehr werden. Auch das klingt hoffnungsvoll.