Basketball

Die Frauen des USC Freiburg erreichen als Erste die Playoffs

Georg Gulde

Von Georg Gulde

So, 18. März 2018 um 20:05 Uhr

USC Eisvögel

Die Zweitliga-Basketballerinnen des USC Freiburg schließen die Hauptrunde als Erste ab und gehen mit der besten Ausgangsposition in die Playoffs, in der sie den Wiederaufstieg in Liga eins anstreben.

Am letzten Hauptrundenspieltag siegten die Eisvögel in der heimischen Unihalle gegen Sharks Würzburg mit 81:61 (21:10, 20:25, 24:13, 16:13). Damit landete die Mannschaft von Trainer Pierre Hohn mit 32 Punkten in der Tabelle der Gruppe Süd vor dem Team aus Bad Homburg (30). Am kommenden Samstag (19.30 Uhr) spielen die Breisgauerinnen damit die erste von maximal drei Halbfinal-Playoff-Partien. Gegner ist die Equipe der Sportgemeinde 1886 Weiterstadt. Die Südhessinnen aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg schlossen die Hauptrunde, in der sie gegen den USC Freiburg zweimal deutlich verloren (65:75 und 58:79), auf Rang vier ab. Wer zwei Spiele gewinnt, erreicht die Playoff-Endspiele, von denen es ebenfalls maximal drei gibt. Wobei hier der Modus leicht verändert ist: Erreichen die Eisvögel die Playoff-Finalserie hätten sie als Hauptrundenerster in den Partien zwei und drei Heimrecht.

Starker Beginn gegen Würzburg

Das Spiel gegen Würzburg war ein Spiegelbild der Saison. Der USC begann stark, lag schnell mit 15:2 in Führung. "Die Energie der Startformation haben dann die Spielerinnen, die von der Auswechselbank kamen, nicht aufbringen können", analysierte USC-Trainer Hohn. Folglich kam der Gast aus der Dirk-Nowitzki-Stadt kurz vor Ende der ersten Halbzeit bis auf zwei Punkte heran (35:37). Zu Beginn der zweiten Halbzeit das gleiche Bild: Die Eisvögel, die eine frappierende Überlegenheit unter dem Korb an den Tag legten (52:25 Rebounds), flatterten nun wieder davon. Der Unterschied zu Hälfte eins war, dass sie nun auch im Schlussabschnitt die Konzentration hochhielten und den Vorsprung gar noch ausbauten. In der Offensive überragte dabei die US-Amerikanerin Kristen Gaffney, die 31 Punkte erzielte und damit Würzburgs 28-jährige australische Starspielerin Kate Gaze (20 Punkte) klar ausstach – auch deshalb, weil Luisa Nufer (15 Jahre), Luana Rodefeld (20) und Viktoria Wieczorek (20) sich in der Verteidigung von Gaze abwechselten und gut ergänzten.

Rodefeld meint, Gegner ist nicht aso wichtig

"Wir sind sehr froh, die Hauptrunde auf Rang eins abgeschlossen zu haben. Der Heimvorteil in den dritten Partien ist für uns als junges Team wichtig", sagte Kapitänin Luana Rodefeld nach der Partie gegen die Mannschaft aus Franken. Dem Umstand, dass der Gegner nun Weiterstadt ist, misst Rodefeld keine große Bedeutung zu: "Wir wollen aufsteigen, da müssen wir jeden Gegner bezwingen."

Für den USC Freiburg spielten: Zdravevska, Rodefeld 6 Punkte, Wieczorek 3, Nufer 6, Ch. Zehender, Hoffmann 12/davon 1 Dreier, L. Ouedraogo 2, Paunovic 15, Kapitza, Hughes 6/2, Gaffney 31, Mayer.