Die USC-Männer sind Meister und steigen auf

Georg Gulde

Von Georg Gulde

Mo, 16. April 2018

Basketball

Basketballer spielen nächste Saison in der Regionalliga.

BASKETBALL (gg). Samstag, Sepp-Glaser-Sporthalle im Freiburger Stadtteil Rieselfeld, kurz nach 21 Uhr: Die Basketball-Männer des USC Freiburg machen sich bei ihrem Sponsor beliebt, zischen ein Bierchen und feiern mit 150 Zuschauern, darunter einem Großteil des Zweitliga-Frauenteam des Vereins, den Titelgewinn in der Oberliga Baden – nach einem deutlichen 97:66-Erfolg gegen den TSV Schönau. Verbunden mit der Meisterschaft, die die Breisgauer im Endspurt mit einem Punkt Vorsprung auf KIT SC Karlsruhe II erkämpften, ist der Aufstieg in die zweite Regionalliga Baden-Württemberg.

Nach Platz vier im Vorjahr hat USC-Trainer Nico Meyer die Mannschaft, eine Mischung aus talentierten und erfahrenen Spielern, an die Spitze der Oberliga geführt. "Wir haben eine tolle Mannschaft, einen guten Zusammenhalt und eine gute Trainingsmentalität, das hat in dieser Spielzeit echt Spaß gemacht", sagte Meyer. Der Lehrer wird das Team nun höchst wahrscheinlich auch in der zweiten Regionalliga coachen. Das Gros der Mannschaft wird zusammenbleiben, "vielleicht kommen noch zwei, drei Spieler dazu" (Meyer). Da haben die Freiburger als Universitätsstadt eigentlich einen Standortvorteil, schließlich dürfte der eine oder andere Basketballer in der Breisgaumetropole studieren und dann auch Lust entwickeln, für den USC in der fünfthöchsten Klasse zu spielen.

Leistungsträger wie die erfahrenen Maximilian Wendt und Tobias Tessmann, der mit 17,1 Punkten pro Partie Topscorer des USC-Teams ist, wollen laut Trainer Meyer weitermachen. Auch jüngere Spieler wie Motivationskünstler Alexander Tecklenborg und Ex-Jugendnationalspieler Max Mayer möchten sich in der zweiten Regionalliga beweisen. Und wie lautet die Zielsetzung des USC-Teams für die nächste Saison? Nico Meyer, sagt das, was viele Trainer sagen: "Ein Aufsteiger muss erst einmal schauen, dass er nicht gleich wieder absteigt."