Basketball

Die Zweitliga-Frauen des USC Freiburg erreichen die Playoffs

Georg Gulde

Von Georg Gulde

Sa, 10. Februar 2018 um 22:42 Uhr

USC Eisvögel

Das erste Saisonziel ist erreicht: Die Zweitliga-Basketballerinnen des USC Freiburg qualifizieren sich durch einen am Ende klaren 84:61-Heimsieg gegen die Rhein Main Baskets für die Playoffs.

Am 17. Spieltag der mit elf Teams bestückten zweiten Liga Süd klappte es also für die Eisvögel mit der Playoff-Teilnahme. Als erstes von vier Teams stehen die Breisgauerinnen in der K.o.-Runde, die am 24./25. März mit den ersten von maximal drei Halbfinalspielen beginnt. Die beiden Halbfinal-Sieger treffen dann in der ebenfalls aus maximal drei Partien bestehenden Finalrunde aufeinander. Aufsteigen darf nur der Sieger der Finalserie. Ziel der USC-Basketballerinnen ist es, bis zum Ende der Hauptrunde auf Platz eins zu stehen und damit die beste Ausgangsposition für die Playoffs zu haben.

USC setzt sich erst im letzten Viertel ab

Die Eisvögel, die vergangenen Frühling nach 17 Jahren in der ersten Liga abgestiegen sind und den Gang in Liga zwei antreten mussten, zeigten am Fasnachtssamstag keine Spitzenleistung gegen die Spielgemeinschaft aus Langen und Hofheim. Denn die Hessinnen, obwohl nur mit sieben einsatzfähigen Spielerinnen angetreten, hielten die Partie bis Mitte des dritten Viertels einigermaßen offen. "Wir haben uns drei Viertel schwergetan, einige Spielerinnen fanden nicht in die Partie. Am Ende bin ich doch noch zufrieden, schließlich konnten wir uns in den letzten zehn Spielminuten noch auf 23 Punkte absetzen", sagte Freiburgs Coach Pierre Hohn. Er ergänzte: "Ich bin froh, dass wir nun schon in den Playoffs sind."

Vor 400 Zuschauern war es ein Spiel zwölf gegen sieben: Das maximal mögliche Dutzend an Spielerinnen hatte Hohn zur Verfügung, sein Trainer-Gegenüber Peter Kortmann konnte hingegen nur auf sieben Basketballerinnen einsetzen. Nach einer 19:9-Führung im ersten Viertel setzte beim USC im zweiten Abschnitt (21:23) der Schlendrian ein, so dass es nur mit einer 40:32-Führung in die Kabine ging. Nach der Halbzeit kam der Gast, angetrieben von der quirligen Spielmacherin Pia Dietrich sogar auf fünf Punkte heran (35:40 und 37:42). Doch dann kam die große Zeit von Eisvögel-Centerin Kristen Gaffney. Von den nachfolgenden zwölf Punkten erzielte die Liga-Topscorerin zehn – und die Breisgauerinnen lagen wieder einigermaßen komfortabel vorn (54:43) – wie auch am Ende des Viertels (60:49). In den letzten zehn Spielminuten ließen beim Gast die Kräfte nach, der Tabellenführer erhöhte hingegen nochmals den Druck, so dass er dieses Viertel mit 24:12 für sich entschied und das Spiel am Ende überlegen 84:61 gegen den Tabellenachten gewann.

Nun gegen zwei potenzielle Playoff-Gegner

Am Sonntag, 18. Februar (16 Uhr), treten die Eisvögel beim Tabellenvierten Weiterstadt, ehe dann am Samstag, 24. Februar der Tabellendritte Jahn München in der Unisporthalle in Freiburg zu Gast ist. Gut möglich, dass die USC-Frauen auch in den Playoffs auf diese Teams treffen.

Für den USC spielten gegen die Rhein Main Baskets: Zdravevska 5 Punkte, Rodefeld 13/davon 1 Dreier, Wieczorek, Nufer 7/1, Chr. Zehender 3/1 Hoffmann, Ouedraogo 10, Paunovic 11, Kapitza 4, Hughes 10/2, Gaffney 17, Mayer 4.