Eisvögel müssen früh raus

Georg Gulde

Von Georg Gulde

Fr, 02. Februar 2018

USC Eisvögel

Freiburgs Basketballerinnen spielen beim TSV Wasserburg II.

BASKETBALL (gg). Die Zweitliga-Basketballerinnen des USC Freiburg auswärts – das gleicht in dieser Saison der vielbeschriebenen Wundertüte. Am Samstag tritt der Spitzenreiter aus dem Breisgau beim Tabellenletzten TSV Wasserburg II an, doch für Eisvögel-Trainer Pierre Hohn steht die Frage nach dem Sieger längst noch nicht fest: "Wir müssen eine konzentrierte Leistung zeigen, ansonsten geht’s uns wie vor zwei Wochen in Bamberg." Damals verlor der USC bei einem ebenfalls abstiegsgefährdeten Team mit 61:63. Eines der Vorzeichen ist ähnlich wie beim Bamberg-Spiel: Aufgrund des frühen Spielbeginns um 13.30 Uhr wird der Eisvögel-Tross bereits um 6 Uhr in der Früh losfahren. "Wir müssen ausgeschlafen und wach sein", mahnt der Coach.

Die Vorherrschaft des elfmaligen Deutschen Meisters Wasserburg, der in den vergangenen fünf Jahren jeweils den Titel gewonnen hat, wird in diesem Jahr durch Keltern bedroht. Das könnte auch Auswirkungen auf die zweite Mannschaft des TSV 1880 haben – auch wenn im Normalfall kaum Erstliga-Spielerinnen in der Reserve eingesetzt werden. "Die individuelle Qualität in unserer Mannschaft ist höher als die des TSV Wasserburg II. Deshalb muss ein Sieg her, auch wenn der Gegner aggressiv verteidigt", sagt Hohn.