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24. Februar 2010
Gerald Robinson muss seine Sachen packen
Flügelspieler des USC Freiburg wegen Disziplinlosigkeit gekündigt / Oberliga-Männer vor Aufstieg.
BASKETBALL (BZ/uwo). Zweitligist USC Freiburg hat sich am Montag von Gerald Robinson getrennt. Der 2,04 Meter große Flügelspieler, der vor der Saison aus Plymouth nach Freiburg gekommen war, wird aufgrund mehrfacher disziplinarischer Verfehlungen nicht weiterbeschäftigt, teilte der Verein in einer Presseerklärung mit.
In der Oberliga kam die zweite Vertretung des Uniklubs bei der SG Heidelberg/Kirchheim nach zunächst eher knappem Spielverlauf am Ende zu einem deutlichen 91:72-Erfolg. Nach drei Vierteln lag der Tabellenführer knapp hinten (59:62), im letzten Abschnitt sorgten die Freiburger, die den Aufstieg fast in der Tasche haben, aber für klare Verhältnisse.
Vor keine Probleme gestellt wurde der TV Freiburg-Herdern im Heimspiel gegen den sieglosen Tabellenletzten der Frauen-Oberliga PSK Karlsruhe. "Seit drei Jahren mal wieder ein "Hunderter’", freute sich TV-Coach Michael Müller nach dem 103:62 (29:19, 22:17, 20:9, 32:15). Von der ersten bis zur letzten Sekunde habe man das Niveau hoch gehalten. "In allen Belangen haben wir von unserer spielerischen und körperlichen Überlegenheit profitiert. Entschieden war das Spiel eigentlich schon im zweiten Viertel, als uns ein 12:0-Run gelang,", so Müller. Corinne Vannier beherrschte die Bretter, Ozana Klein traf fast alles (30 Punkte), dazu kam eine gut aufgelegte Julia Mense, die die Karlsruherinnen "mit ihrem Tempobasketball ein ums andere mal einfach überlief", so Müller, der einen "homogenen" TV mit "prima Teamgeist" gesehen hatte.
Eine Niederlage kassierte die "Dritte" des USC beim Tabellennachbarn LSV Ladenburg: Der Oberligist unterlag mit 58:66 (14:21, 10:10, 15:21, 19:14). Mit einem jungen Kader, in dem auch Spielerinnen aus der U19 und der U17 vertreten waren, reichte es nicht zum Sieg. "Wir haben jeweils die Anfangsphase der ersten und der zweiten Halbzeit verschlafen", sagte USC-Coach Ruben Lürken. "Da haben wir zu wenig Intensität in der Defense gezeigt und hatten dadurch keine einfachen Möglichkeiten im Angriff." Gegen die Ladenburger Zonenverteidigung habe sich sein Team "schwer getan".
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Autor: uwo
