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12. März 2010

Mit einem Auge nach unten schielen

Freiburger Basketballer noch nicht gerettet / Morgen bei der angeschlagenen BG Karlsruhe.

BASKETBALL (uwo). Auf die Männer des USC Freiburg wartet morgen am 24. Spieltag ein Auswärtsspiel bei der BG Karlsruhe. Die Freiburger sind noch nicht aller Abstiegssorgen ledig.

Trainer Markus Zilch ist zwar optimistisch ("Im Normalfall müsste es reichen für uns"), doch "man weiß letztlich nie, was noch passiert." Denn die Rechnung, dass der USC – der derzeit zwei Siege vor einem Abstiegsplatz rangiert – nicht mehr in die Bredouille kommt, beinhaltet auch, dass die Giants Nördlingen und der TV Langen in den ausbleibenden sieben Partien keine Siegesserie mehr starten, respektive weiterführen. Denn zumindest das erstarkte Langen, das drei der letzten vier Spiele gewann und in zwei Wochen in Freiburg gastiert, könnte ganz realistisch gesehen noch gleichziehen und per direktem Vergleich am Ende besser da stehen. Langen setzte sich schon im Hinspiel mit 71:66 gegen die USC-Korbjäger durch. "Eigentlich wollten wir gegen Jena alles klar machen, wir hatten auch genügend Selbstvertrauen", sagt USC-Kapitän Christoph Roquette. Doch es ist weiter Geduld gefragt. "Jetzt müssen wir wieder mit einem Auge nach unten schielen."

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In Karlsruhe treffen die Freiburger morgen auf einen angeschlagenen Gegner. Vor wenigen Wochen noch in Aufstiegsnähe sind die Nordbadener, von Ex-USC-Coach Ivan Vojtko trainiert, mit drei Niederlagen in den letzten fünf Partien aus dem Rennen um den zweiten Platz ausgeschieden. Der Aufstieg in die erste Liga (BBL) ist kein Thema mehr bei den ambitionierten Karlsruhern. Unter anderem verlor die BG vor zwei Wochen in eigener Halle gegen den TV Langen, und das deutlich (79:95). Angebliche interne Machtkämpfe machen Karlsruhe Probleme, zudem wurde mit Anton Kazarnovski, der nicht überragende, aber zuverlässige Center vergrault, weil man mitten in der heißen Saisonphase bekannt gegeben hatte, dass man mit dem "Fünfer" für die kommende Saison nicht mehr planen würde. Dem USC Freiburg, der das Hinspiel in der Glaserhalle im November knapp mit 67:66 gewann, kann dies nur recht sein.

Autor: uwo