SPORT(VOR)SCHAU

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Von Matthias Konzok & BZ-Redaktion

Fr, 06. Oktober 2017

Basketball

RSV WEIL

Erste Fortschritte präsentieren

RSV Weil – RHC Uri, Samstag, 15.30 Uhr (BZ). Der Weg nach einem erheblichen Kaderumbruch ist oft holprig, und den RSV Weil hat es beim Auftakt in der Rollhockey-Nationalliga A gleich einmal kräftig durchgeschüttelt. Die 0:6-Heimniederlage gegen den RC Biasca war ein erster Fingerzeig dafür, dass Erfolgserlebnisse für den RSV gerade zu Saisonbeginn wohl noch rar gesät sind. Nun hatten die Weiler zwei Trainingswochen Zeit, um am Samstag gegen den RHC Uri erste Fortschritte zu präsentieren. Einfach wird’s freilich nicht: Den Gästen wird in der NLA eine gewichtige Rolle zugetraut.

TV WEIL

Eine Reise ins Ungewisse

Goldstadt Baskets – TV Weil, Samstag, 16.30 Uhr (zok). Den Basketballern des TV Weil steht eine Reise ins Ungewisse bevor. Zum einen ist die Landesligastärke nur schwer einzuschätzen, zum anderen geht der TVW praktisch ohne Vorbereitung in die Saison, weil viele Spieler fehlten. Über Qualität verfügt der Weiler Kader zweifelsohne, einem Abgang (Mohamed Ndam/CVJM Lörrach) steht Neuzugang Laimonas Kubickas gegenüber; der Flügelspieler kam aus Hamburg in die Region und verstärkt das Team um Spielertrainer Daniel Glowania, der sich die Verantwortung mit Daniel Gerdon und Marius Himmel teilt. Die Schwachstellen einer "sehr kleinen Mannschaft" sieht Glowania bei den Rebounds und der Verteidigung auf den großen Positionen. Dafür verfügt der TVW über sichere Schützen, "wir verteilen den Ball ganz gut und sind als Team sehr homogen", sagt Glowania. Mehrere Spieler können regelmäßig zweistellig punkten. Doch rechnet der Spielercoach mit einem schweren Saisonstart, zumal am Samstag zum Auftakt "eines der schwersten Spiele" bei Oberliga-Absteiger Pforzheim auf dem Programm steht.

TV BAD SÄCKINGEN

Potenzial für das obere Drittel

TV Bad Säckingen – USC Freiburg II, Samstag, 18 Uhr (zok). Nachdem die Landesliga-Basketballer des TV Bad Säckingen im Frühjahr den Klassenerhalt in der Relegation fixieren mussten, hofft Trainer Felix Kromer, diesmal "nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben". Das Ziel: ein Platz im gesicherten Mittelfeld. Allerdings habe der Kader an Substanz verloren, mit Marcel Richter zog ein "guter, aggressiver Verteidiger" weg. Bleibt der TVBS von Verletzungen und Abwesenheiten weitestgehend verschont, sieht Kromer dennoch das Potenzial, in einer ausgeglichenen Liga zum oberen Drittel zu zählen. Als Aufsteiger trumpfte der TVBS in der Vorsaison mit einer aggressiven Verteidigung auf, doch diese setzt eine "hohe Intensität" und somit viele Wechseloptionen voraus. Bei einem kleiner Kader wird es folglich schwer für den TVBS, der indes von seinem ersten Landesligajahr profitieren soll. "Die gewonnene Erfahrung wird uns einiges bringen", ist sich Kromer sicher. Doch muss der TVBS seine hohe Foulanzahl – die höchste der Liga –, und die Fehlpassquote deutlich reduzieren. Am besten bereits beim Auftakt am Samstag gegen den USC Freiburg II.