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05. Januar 2012

USC-Basketballer müssen sich sputen

Ein Heimsieg für den abstiegsbedrohten Regionalligisten gegen Göppingen ist fast unabdingbar.

  1. Paul Kempf Foto: Patrick Seeger

BASKETBALL (uwo). Mit dem Heimspiel gegen die TS Göppingen startet der USC Freiburg am Samstag (19.30 Uhr, Sepp-Glaserhalle) in das neue Spieljahr. Um eine Basis für den Nichtabstieg zu schaffen, ist ein Sieg für den Regionalligisten praktisch Pflicht.

Denn die Aussichten klingen aus jetziger Sicht eher düster. Der Status Viertklassigkeit dürfte für den Uniklub, der vergangene Saison noch Zweitligist war, nur noch mit einer konstant guten Rückrunde zu halten sein. 14 Spiele sind es noch für den USC, der Tabellenvorletzter ist und gegen Göppingen die Hinrunde beenden wird. Zwei Teams aus dem 14er-Feld steigen ab, dazu könnten zwei Weitere kommen, und danach sieht es momentan aus, denn in der dritten Liga bewerben sich derzeit gleich mehrere Südteams um den Abstieg. Man habe "ein Päckchen für die Rückrunde. Wir bräuchten eine Serie", weiß USC-Coach Paul Kempf, der davon ausgeht, dass noch acht Siege benötigt werden, und der Vergleich zeigt die Schwierigkeit dieses Vorhabens: In den ersten zwölf Partien gab es zwei Freiburger Siege. Schon um die Stimmung hochzuhalten und die Hoffnung auf den Ligaverbleib weiter realistisch erscheinen zu lassen, ist ein Erfolg gegen Göppingen demnach fast unabdingbar. Kempf stimmt dem zu, er sagt: "Es ist eine gute Möglichkeit, eine Serie zu starten." Der Zeitpunkt gegen Göppingen zu spielen, ist dabei eher günstig. Nur eines der letzten vier Spiele konnte der Gegner gewinnen, der mit 6:2-Siegen gestartet war. Bezüglich der individuellen Klasse könnte es hingegen kaum schwerer kommen. Drei Göppinger Werfer rangieren unter den "Top 15" der Liga. Allen voran ist Mensah Taylor beachtenswert, er holt im Schnitt mehr als 20 Punkte. "Ihn können wir nicht 1:1 stoppen, das geht nur als Team", sagt Kempf, der mit "verschiedenen Verteidigungsvarianten" aufwarten wolle. Da die Göppinger nicht arg rotieren, sondern meist auf die besten Akteure setzen, sollen die USC-Spieler versuchen, sie müde zu spielen. "Intensiv verteidigen und Tempo hochhalten", lautet Kempfs Vorgabe.

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Die Wettkampfpause vor Weihnachten hat der USC-Coach noch einmal genutzt, um etwas Ausdauer zu bolzen. Der Kader sei fit, so Kempf, der vorsichtig optimistisch ist, denn die Entwicklung stimme. "Wir sind mittlerweile dran. Wir hatten zuletzt meistens knappe Spiele." Personell kann er gegen Göppingen aus dem Vollen schöpfen.

Autor: uwo