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29. November 2011

USC meldet sich zurück

Freiburger Basketballer überraschen in Schwenningen.

BASKETBALL (uwo). Die Regionalliga-Basketballer des USC Freiburg haben am zehnten Spieltag ihren zweiten Saisonsieg eingefahren. Im brisanten Duell bei den Schwenninger Panthers behielten die Freiburger mit 69:67 (43:29) die Oberhand und rückten vom letzten Platz zwei Ränge vor. Paul Kempf freute sich "riesig darüber, was wir hier geschafft haben. Viele hatten uns ja bereits abgeschrieben", so der USC-Coach nach dem knappen Sieg, der zunächst klar auszufallen schien, am Ende aber über die Zeit gerettet werden musste.

Mit einem Freiwurf von Lukas Bosse ging Freiburg in Führung – und gab diese nicht mehr ab. Zwischenzeitlich betrug der Vorsprung 16 Punkte. Freiburg verteidigte intensiv, und in der Offense konnte man sich auf ein gutes Teamspiel sowie in Halbzeit eins auf eine gute Wurfquote (70 Prozent) verlassen. "Erstmals haben wir einen Gegner dort getroffen, wo er schwach war. Wir waren schneller auf den Füßen als die Panthers. Deshalb hatten wir viele Penetrations, die wir aber auch reingemacht haben", so Kempf. Sebastian Riedel kam auf 20 Punkte, Max Wendt führte Regie, und dennoch musste man nach der Pause zittern. Die Ex-Freiburger Mühlenfeld und Topic verbuchten 15 beziehungsweise zwölf Punkte. Schwenningen kam immer näher. In den letzten Minuten schaffte es der USC, den knappen Vorsprung zu verteidigen.

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Ihren sechsten Sieg in Folge haben die USC-Frauen in der Regionalliga unter Dach und Fach gebracht. Gegen das Team von DJK/SB Ulm setzten sich die Freiburgerinnen deutlich mit 109:45 durch. Schon zur Halbzeit hatte der Tabellenführer mit 40 Punkten vorne gelegen (57:17). "Wir haben uns endlich mal nicht von einem schwächeren Gegner anstecken lassen, sondern unser Spiel konsequent durchgezogen", so USC-II-Coach Ruben Lürken, der eine hochkonzentrierte Defense und einen konsequenten Tempobasketball mit eindeutigen Aktionen zum Brett gefordert hatte – und dies auch umgesetzt sah. Der USC begann mit Ganzfeldpressing, so dass die Gäste Probleme hatten, überhaupt über die Mittellinie zu gelangen. Auch das Zusammenspiel gegen die Ulmer Zone funktionierte gut beim USC, der nach der Halbzeit nicht nachließ und auch die Viertel drei (28:11) und vier (24:17) deutlich gewann. In der vorletzten Minute war es Julia Heck, die die "100" vollmachte.

Autor: uwo