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31. Januar 2012
USC-Korbjägern geht die Luft aus
Klare Niederlage in Mainz / Frauen wieder in der Spur.
BASKETBALL (uwo). Der USC Freiburg hat beim ASC Mainz keine Überraschung geschafft, der Regionalligist musste vielmehr einen Rückschlag hinnehmen. Ersatzgeschwächt bezog der abstiegsbedrohte Viertligist mit 58:103 eine deftige Klatsche.
Da diverse Spieler aus diversen Gründen (Verletzung, Beruf) fehlten, hatte USC-Coach Paul Kempf selbst die Sportschuhe geschnürt sowie Maximilian Mauthe aus dem Oberligateam rekrutiert. Da Jan Wiedenbach (Knie) und Max Wendt (Fuß) laut Kempf ebenfalls angeschlagen waren, musste man "zumindest sieben Mann dabei haben, um keine Verletzung durch Überlastung bei den beiden zu riskieren", so der Coach. Über die Start-Fünf des USC (Mönch, Herdrich, Wendt, Winterhalder, Wiedenbach) gab es dann keinen Grund zum Jammern, die USC-Bank war allerdings dünn besetzt. Bis zur Hälfte der Partie (12:21, 34:46) hielt sich der Rückstand der Freiburger, auch dank einer erfolgreichen Zonenverteidigung, noch in Grenzen: Doch der Uniklub leistete sich zunehmend viele Ballverluste und hatte Schwierigkeiten, zu Punkten zu kommen. Zeit zum Luftholen gab es nur wenig. Im dritten Viertel (13:24) fiel bereits die Vorentscheidung, ehe im letzten Abschnitt (11:33) auch aus konditionellen Gründen alle Dämme brachen und der Uniklub letztlich die höchste Saisonniederlage hinnehmen musste.
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Die Regionalligafrauen des USC Freiburg haben gut auf die Niederlage zuletzt beim direkten Konkurrenten Heidelberg reagiert: Das Lürken-Team siegte bei den Ladybaskets Möhringen mit 87:84 (43:40) und bleibt damit nach Niederlagen gleichauf mit Tabellenführer Heidelberg. Nach einem guten Start (25:19) für die Gäste, entwickelte sich in der Folge eine ausgeglichene und spannende Partie. Der USC II, bei dem vier Akteurinnen zweistellig und am Ende sogar sämtliche zehn Spielerinnen punkten konnten, bestimmte die Partie und hielt die Nase vorn (43:40, 60:56). Die Freiburgerinnen mussten allerdings bis in die letzten Sekunden zittern, denn die Möhringer Spielerinnen machten es bis zum Schluss spannend.
Autor: uwo
