USC vor dem ersten Elfmeter

Georg Gulde

Von Georg Gulde

Fr, 09. März 2018

USC Eisvögel

Bei Sieg in Bad Homburg gehen Eisvögel als Erster in die Playoffs.

BASKETBALL (gg). Tabellenzweiter gegen Erster – am Sonntag, 18 Uhr, kommt es in Bad Homburg zum Spitzenspiel der zweiten Frauen-Bundesliga Süd. Das dortige Team der Falcons (Falken) trifft auf die Eisvögel des USC Freiburg, die mit einem Erfolg bereits am vorletzten Hauptrundenspieltag Rang eins sichern und damit mit den besten Voraussetzungen in die Playoffs der besten vier Teams einziehen könnten. "Alle Spielerinnen sind fit, wir wollen am Sonntag alles klar machen", so Freiburgs Trainer Pierre Hohn. Damit ist klar, dass Liga-Topscorerin Kristen Gaffney nach ihrer Knieverletzung, die durch eine Überbelastung aufgetreten war, wieder dabei ist.

Laut Pierre Hohn verfügt das Team aus Bad Homburg "individuell über das meiste Potenzial" aller elf Zweitliga-Süd-Teams. Spielerinnen aus sechs Nationen tummeln sich bei den Hessinnen. Im Winter kam in Nerea Garmendia Odriozola (29) die Topscorerin der zweiten spanischen Liga hinzu. Außerdem sind die Bad Homburger Falken das einzige Team, das in dieser Saison beim Erstliga-Absteiger in Freiburg gewinnen konnte (80:78).

Mit einer Anleihe aus dem Fußball beschreibt Pierre Hohn die Ausgangsposition des USC vor den zwei noch ausstehenden Hauptrundenspielen – in Bad Homburg und am Sonntag, 18. März (16.30 Uhr), daheim gegen die um einen Playoff-Platz kämpfende Auswahl von Würzburg: "Wir haben zwei Elfmeter. Mindestens einer muss rein. Am besten gleich der Erste." Ist einer der beiden "Elfmeter" drin, starten die Eisvögel als Tabellenerster in die Playoffs. Sie hätten also sowohl im Halbfinale als auch in der Endspielrunde in einem entscheidenden dritten Spiel Heimrecht. Bekanntlich steigt nur der Gesamtsieger der Playoffs, die am 24. März beginnen, in die erste Liga auf.