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03. Februar 2012

Bayerisches Wochenende

SERC-Trainer Rumrich muss weiter auf Renz und Lange verzichten.

EISHOCKEY (witt). Nach dem sächsischen folgt bei den Wild Wings nun ein bayrisches Wochenende: Die Schwenninger Zweitliga-Spieler erwarten heute, Freitag, den SC Riessersee und sind am Sonntag zum Topspiel in Landshut zu Gast. Der heutige Gast aus Garmisch weist bereits sieben Zähler Rückstand auf den achten Tabellenplatz auf, hat aber am Wochenende nur ein Spiel, eben jenes in Schwenningen. SCR-Trainer Zdenek Travnicek versucht jedoch, den Druck von seinem Team zu nehmen. "Wir sind klarer Außenseiter, können locker aufspielen und in Schwenningen nur gewinnen", so der ehemalige SERC-Verteidiger.

Greg Collins kassierte bei der 1:4-Niederlage in Heilbronn seine dritte Zehnminutenstrafe und ist heute gesperrt. Für den US-Amerikaner rückt deshalb wieder Florian Vollmer in den ersten Sturm neben das tschechische Topduo Lubor Dibelka, der mit 61 Punkten (18 Tore / 33 Vorlagen) bester Scorer der gesamten Liga ist sowie David Appel, der es auf 48 Zähler (20 Treffer/18 Assits) bringt. Bei den Wild Wings sind Stürmer Dominic Walsh und Verteidiger Mirko Sacher wieder an Bord, so dass Trainer Jürgen Rumrich über vier komplette Sturmreihen und sechs Verteidiger verfügt.

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Allerdings verzögert sich die Rückkehr von Torwart Mathias Lange weiterhin. Der Deutsch-Österreicher hatte zwar am Dienstag versucht, wieder ins Training einzusteigen, musste wegen Schmerzen in der Leiste aber gleich wieder passen. Damit ist der 26-jährige Goalie nun schon mehr als vier Wochen außer Gefecht. Glücklicherweise hat sich die Verletzung von Sinisa Martinovic, der am vergangenen Sonntag gegen Dresden einen Puck auf den Oberschenkel bekam und dann im letzten Drittel Kai Kristian Platz machen musste, als nicht schwerwiegend herausgestellt. "Martinovic ist fit und kann beide Spiele am Wochenende bestreiten", berichtet Rumrich.

Die SERC-Verteidiger Andreas Renz, Max Prommersberger sowie Stürmer Christoph Melischko fallen weiterhin aus. "Die Garmischer werden in ihrem einzigen Spiel am Wochenende alles in die Waagschale werfen. Ich erwarte ein Kampfspiel, so leicht wird es uns das Team um Topscorer Dibelka nicht mehr machen", so Coach Rumrich. Am 20. Dezember hatten die Wild Wings einen 9:3-Heimsieg gegen Riessersee gefeiert. Bereits nach acht Minuten führte der SERC damals mit 4:0. In Garmisch tat sich Schwenningen ungleich schwerer. Am 30. September verloren die Wild Wings mit 1:2 und am 28. Dezember konnten die Schwenninger erst nach Penaltyschießen mit 4:3 gewinnen. Am Sonntag geht es dann zum Spitzenspiel nach Landshut.

Dem Tabellenführer sitzt nach seiner 3:6-Niederlage am vergangenen Sonntag in Ravensburg der Tabellenzweite Heilbronn mit nur noch zwei Punkten Rückstand im Nacken. Der Vorsprung der Cannibals auf den Dritten Schwenningen beträgt hingegen satte zehn Zähler, wobei Landshut noch ein Spiel mehr auszutragen hat.

Autor: witt