Das Topspiel in der DEL

Heinz Wittmann

Von Heinz Wittmann

Do, 28. Dezember 2017

Schwenningen Wild Wings

Schwenninger Wild Wings heute gegen Meister München.

EISHOCKEY (witt). Die Schwenninger Wild Wings treffen heute, Donnerstag, um 19.30 Uhr auf den Tabellenführer und Deutschen Meister Red Bull München. Es ist das Topspiel der DEL. Am Samstag, 14 Uhr, kommt Schlusslicht Straubing.

Die Wildschwäne erlebten über die Feiertage ein Wechselbad der Gefühle. Einen Tag vor Heiligabend gab es einen historischen 4:2-Sieg im Derby in Mannheim, während das Team am zweiten Weihnachtsfeiertag eine 1:5-Pleite beim Vorletzten Augsburg kassierte. Coach Pat Cortina hatte gestern noch an der Niederlage zu knabbern: "Die Mannschaft war nicht bereit, nicht gut vorbereitet. Das ist aber die Aufgabe des Trainers, also habe ich etwas falsch gemacht." Jetzt gegen München steht für ihn fest: "Wir müssen wieder unser Eishockey spielen, mehr Laufbereitschaft zeigen und sicher in der Abwehr stehen."

"Gegen die Großen haben wir in dieser Saison immer gut ausgeschaut. Es sind die Spiele, die am meisten Spaß machen. Wir müssen nur wieder unser Schwenninger Eishockey spielen", sagt der Ex-Münchner Tobias Wörle, der in Augsburg das Ehrentor für die Wild Wings erzielte. "Es war eines unserer schlechtesten Saisonspiele. Wir sind wieder auf dem Boden der Tatsachen", sagte Torschütze Wörle.

Das Team von Trainer Don Jackson feierte zuletzt neun Siege in Serie. Die Münchner haben mit 128 Treffern die beste Offensive der Liga. SERC-Verteidiger Dominik Bittner, der im Derby in Mannheim von Sinan Akdag mit einem Stockfoul niedergestreckt wurde, fällt weiter aus. Die Schwäne werden deshalb wieder nur mit vier gelernten Verteidigern auflaufen. Cortina: "Vier Verteidiger sind auf Dauer zu wenig. Bittner kann vielleicht gegen Straubing schon wieder spielen. Wir hoffen auch, dass Dominik Bohac bald zurückkommt."