Eishockey

EHC Freiburg sichert den Klassenerhalt im siebten Spiel

Benjamin Resetz

Von Benjamin Resetz

Di, 27. März 2018 um 23:07 Uhr

Eishockey

Eishockey-Krimi in der Franz-Siegel-Halle: Die Wölfe gehen nach dem 5:2-Erfolg über Bad Tölz siegreich aus einer nervenaufreibenden Playdown-Serie hervor. Der Spielverlauf im Detail:

Der EHC Freiburg spielt auch in der kommenden Eishockey-Saison zweitklassig. Mit einem 5:2-Erfolg über die Tölzer Löwen im siebten und entscheidenden Spiel der ersten Playdown-Runde rangen die Breisgauer den Aufsteiger verdient nieder und sicherten sich den Klassenerhalt in der DEL 2.

EHC Freiburg und seine Fans feiern begeistert den Klassenerhalt


In der bestens gefüllten Franz-Siegel-Halle war alles angerichtet für die große Party zum Klassenerhalt, trotz der bitteren 0:6-Packung, die die Breisgauer im sechsten Spiel in Bad Tölz hinnehmen mussten. Doch an diesem Abend konnten die Wölfe einen erfolgreichen Schlussstrich setzen unter eine Saison, die einer Berg- und Talfahrt glich.

Im ersten Abschnitt waren die Wölfe über weite Strecken das bessere Team. Bis zum Torerfolg mussten sie jedoch zwei Schrecksekunden hinnehmen. Es dauerte, bis die Löwen im Spiel ankamen, in der Folge zwei hundertprozentige Chancen herausspielten. In höchster Not rettete EHC-Keeper Miroslav Hanuljak gegen Johannes Sedlmayr. Gegen Manuel Edfelder kratzten die Freiburger mit vereinten Kräften die Scheibe von der Linie (11.). Mit der Zeit gewannen die Wölfe wieder die Oberhand. Ein zügig vorgetragener Angriff, ein Querpass von Chris Billich auf Niko Linsenmmaier und schon stand es 1:0 (16.). Die Wölfe legten direkt nach.

Nach Scheibengewinn von Tobias Kunz im gegnerischen Drittel schlenzte Linsenmaier den Puck genau in den Winkel und stellte auf 2:0 (18.). Im zweiten Drittel gab es kaum Unterbrechungen, die Breisgauer schafften es aber nicht, an die Leistung aus dem ersten Abschnitt anzuknüpfen. Fehler häuften sich. Die besten Chancen verbuchte der EHC, offenbarte aber Probleme beim starken Tölzer Forechecking.

Als Radek Duda nach Wiederbeginn eine Strafe nahm, traf Sedlmayr vom Kreis und machte es noch einmal spannend. Die Tölzer rochen Lunte. Michael Endraß traf den Innenpfosten (44.). Es ging nun rauf und runter – bis Julian Airich seinem Kollegen Marc Wittfoth Platz verschaffte und so dessen Treffer zum 3:1 vorbereitete (49.). In Überzahl stellte Lukas Zib eine Minute später auf 4:1. Das Spiel schien entschieden, doch als die Löwen den Torhüter vom Eis und die Wölfe eine weitere Strafe nahmen, kamen die Gäste erneut heran. Christian Kolacny hatte auf 2:4 verkürzt. Es brannte vor dem EHC-Tor. Per Empty-Net-Goal sorgte Kapitän Rießle für den Endstand. Für die Wölfe endet mit dem Triumph im siebten Spiel eine schwierige DEL-2-Saison. Nun verabschieden sie sich in die Sommerpause.
Freiburg – Bad Tölz 5:2 (2:0, 0:0, 3:2)
Tore: 1:0, 2:0 Linsenmaier (16./18.), 2:1 Sedlmayr (41.), 3:1 Wittfoth (49.), 4:1 Zib (50.), 4:2 Kolacny (58.), 5:2 Rießle (59.). Strafen: Freiburg 8, Bad Tölz 6. Zuschauer: 2865.

Die Highlights des Spiels 7 zwischen dem EHC Freiburg und den Tölzer Löwen