Eishockey

EHC Freiburg siegt auswärts in Weißwasser mit 5:2

Benjamin Resetz

Von Benjamin Resetz

So, 17. Dezember 2017 um 19:44 Uhr

EHC Freiburg

Die Zweitliga-Cracks des EHC Freiburg gewinnen ihr drittes Auswärtsspiel in Folge. Sie besiegen die Lausitzer Füchse in Weißwasser klar mit 5:2.

Während sich die Zweitliga-Eishockeycracks vom EHC Freiburg in heimischen Gefilden schwer tun, läuft es auswärts rund. Bei den Lausitzer Füchsen Weißwasser gewann die Mannschaft von Trainer Leos Sulak mit 5:2 und erwies sich in der Offensive als höchst effizient – ein Attribut, das den Wölfen in ihren beiden vorangegangenen Partien abging.

Höchst effizient in der Offensive

Dabei verhagelten die Freiburger den Lausitzern mächtig die Feierstimmung, denn die Sachsen feierten ihr 85-jähriges Bestehen mit einer großen Choreografie des Publikums und speziell angefertigten Trikots im Retro-Look. Das bessere Ergebnis fanden dennoch die Breisgauer, bei denen Jakub Babka als überzähliger Kontingentspieler fehlte. Den Unterschied machte an diesem Abend die Sturmreihe um die Eigengewächse Niko Linsenmaier, Chris Billich und Tobias Kunz, die vier Treffer verzeichnete.

Frühe Druckphase der Gastgeber gut überstanden

Nachdem sie eine frühe Druckphase der Weißwasseraner überstanden hatten, brachte Kunz die Gäste in Front, als er einen Rebound verwandelte. Fortan agierte der EHC geschickt, ließ hinten wenig anbrennen und lauerte auf Konter. Einen kurzen Moment der Unaufmerksamkeit nutzte Füchse-Verteidiger Roberto Geiseler dennoch zum Ausgleich. Ein temporeiches Spiel, in dem das Schiedsrichtergespann vieles durchgehen ließ, entwickelte sich.

Die Heimmannschaft rennt vergeblich an

Im zweiten Drittel übernahmen die Breisgauer zunächst das Zepter und schraubten ihre Führung dank der Tore von Kunz und – nach hervorragender Kombination – Linsenmaier auf 3:1. Erst ab Mitte des Spiels kamen die Füchse wieder besser ins Spiel und machten ordentlich Druck, zunächst jedoch ohne Erfolg. Dies änderte sich im Schlussdrittel, als Christian Neuert mit einem ansatzlosen Schlenzer aus spitzem Winkel verkürzte. Die Heimmannschaft rannte weiter an, fand gegen klug verteidigende Freiburger aber nur wenige Mittel. Einen schlimmen Fehlpass im Spielaufbau der Gastgeber nutzte schließlich Niko Linsenmaier, der Billich fand und so das 4:2 auflegte. Den 5:2-Endstand erzielte der wieder genesene Marc Wittfoth, als die Füchse ihren Torhüter zu Gunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis nahmen.

Weißwasser – Freiburg 2:5 (1:1, 0:2, 1:2)

Tore:
0:1 Kunz (12.), 1:1 Geiseler (17.), 1:2 Kunz (22.), 1:3 Linsenmaier (26.), 2:3 Neuert (45.), 2:4 Billich (49.), 2:5 Wittfoth (60.). Strafen: Weißw. 2, Freib. 6. Zuschauer: 2322.