Eishockey

EHC Freiburg verliert daheim gegen Kaufbeuren mit 3:5

Benjamin Resetz

Von Benjamin Resetz

Mo, 27. November 2017 um 07:44 Uhr

Eishockey

Eine Niederlage, die schmerzt, erlebt der EHC Freiburg im Zweitliga-Eishockeymatch gegen den ESV Kaufbeuren. Die Wölfe kassierten vier Gegentore in 13 Minuten.

3:5 unterlagen die Wölfe dem Tabellensiebten am Sonntagabend. Dabei verspielten sie einen 3:1-Vorsprung. Ferner stand die Partie im Zeichen der Rückkehr eines alten Bekannten: Steven Billich, Kind der Freiburger Eishockeyschule und langjähriger Wölfe-Spieler, gastierte erstmals seit seinem Wechsel zum ESVK in der Franz-Siegel-Halle. Nicht im Tor beim ESVK stand indes Stefan Vajs. Er wurde von Bastian Kucis vertreten.

Beide Mannschaften lieferten sich über zwei Drittel ein defensiv geprägtes Spiel, in dem Torchancen selten waren. So auch in der Anfangsphase. Erst nach und nach kristallisierte sich ein Übergewicht zu Gunsten des EHC heraus. Nur Tore fielen keine.

Der zweite Abschnitt begann mit einem Dämpfer für die Breisgauer, als der ESVK in Person von Florin Ketterer in Führung ging. Geprägt war das Drittel von Strafen auf beiden Seiten – aber während sich der EHC in Überzahl schwer tat, klappte es mit einem Mann weniger auf dem Eis: Gemeinsam eroberten Marc Mancari und Jakub Babka die Scheibe. Mancari umkurvte das ESV-Tor und fand den Sturmpartner, der ausglich (26.). Das Powerplay hingegen blieb ausbaufähig. Sogar während einer zweiminütigen doppelten Überzahl fiel kein Tor.



Ähnlich lief es allerdings auch auf der anderen Seite. Gleich zu Beginn des Schlussdrittels die nächste Chance in doppelter Überzahl: Diese verwertete Mancari per Flachschuss zur Führung (42.). Nur zehn Sekunden später düpierte Radek Duda mit einem Heber den unglücklichen Gästekeeper zum 3:1. Die Vorentscheidung schien gefallen, doch die Allgäuer nahmen noch einmal Fahrt auf – begünstigt von der passiven Freiburger Defensive. Jere Laaksonen traf zum Anschluss (47.).

Ein ungutes Gefühl, das sich bewahrheitet

Das ungute Gefühl mancher EHC-Fans bewahrheitete sich, denn tatsächlich traf Sami Blomqvist alsbald zum 3:3 (55.). Doch noch war der Freiburger Albtraum nicht vorbei: Dank Max Schäffler gingen die Gäste gar in Führung. Den Endstand besorgte Joseph Lewis per Empty-Net-Goal. Der EHC konnte die Führung nicht über die Zeit bringen und muss am Dienstag (19.30 Uhr) versuchen, vor heimischer Kulisse zu punkten. Dann gastieren die Lausitzer Füchse in Freiburg. Und am Freitag geht’s daheim dann schon weiter – in der Partie gegen Kassel.

Freiburg – Kaufbeuren 3:5 (0:0, 1:1, 2:4)
Tore: 0:1 Ketterer (22.), 1:1 Babka (27.), 2:1 Mancari (42.), 3:1 Duda (42.), 3:2 Laaksonen (47.), 3:3 Blomqvist (55.), 3:4 Schäffler (56.), 3:5 Lewis (59.). Strafen: Freiburg 10, Kaufbeuren 16. Zuschauer: 1822.