Eishockey

EHC siegt in Dresden – und trifft in der Playdown-Rude auf Tölz

Benjamin Resetz

Von Benjamin Resetz

Sa, 03. März 2018 um 13:15 Uhr

EHC Freiburg

Der EHC Freiburg gewinnt in der DEL2 durch einen Treffer von Neuzugang Lukas Zib mit 1:0 in Dresden. Gegner in der Playdown-Runde ist der EC Bad Tölz.

Knapper Erfolg für die Freiburger Wölfe: Am vorletzten Spieltag der zweithöchsten deutschen Eishockeyspielklasse DEL 2 setzen sich die Puckjäger des EHC Freiburg, die bereits als Tabellenzwölfter feststehen, mit 1:0 bei den Dresdner Eislöwen durch. Besonders im Mitteldrittel schienen die Breisgauer mit der Glücksgöttin im Bunde. Ferner stehen die Tölzer Löwen nun als Playdown-Gegner der Wölfe fest.

Es sollte sage und schreibe 58 Minuten dauern, bis die Scheibe erstmals im Netz zappelte – und dies tatsächlich zu Gunsten der Gäste aus dem Breisgau.

Es hätte aber auch anders laufen können. Zu Beginn hatten die Gäste etwas mehr vom Spiel und kamen nach elf Minuten durch Chris Billich zur besten Chance des ersten Abschnitts, doch mit vereinten Kräften verhinderte die Dresdner Defensive um Keeper Marco Eisenhut den Treffer. Nach und nach nahmen die Gastgeber das Zepter in die Hand, während der EHC zunehmend in die Defensive gedrängt wurde. Diese Spielentwicklung wurde im zweiten Drittel sogar noch deutlicher. Die Elbstädter setzten die EHC-Abwehr während zweier Drangphasen immens unter Druck. Gegenstöße der Wölfe blieben selten. Beim Unterzahlkonter entschied sich Chris Billich für den Querpass auf Niko Linsenmaier, anstatt selbst abzuschließen. In Überzahl ließ Dennis Meyer die Chance liegen (23./25.).

Auf der Gegenseite waren es in erster Linie EHC-Torhüter Miroslav Hanuljak und das Torgestänge, die die Dresdner Führung verhinderten. Viermal trafen die Eislöwen den Pfosten. Gegen Marius Garten (29.), Nick Huard (34.) und Matt Siddall (37.) reagierte der Wölfe-Goalie überragend. So ging es, trotz Dominanz der Gastgeber, torlos in die Pause.

Im Schlussabschnitt erspielten sich beide Mannschaften gute Gelegenheiten. Das Spiel lebte von der Spannung. Kurz vor Schluss rettete Alexander Brückmann auf der Linie. Der Videobeweis zeigte: kein Tor für die Eislöwen. Mit noch 104 Sekunden noch auf der Uhr fiel dann aber doch noch die Entscheidung, als Radek Duda den gut postierten Lukas Zib fand. Dessen Direktabnahme schlug unhaltbar im Winkel ein. Am Sonntag, 18.30 Uhr, empfängt der EHC die Lausitzer Füchse zum Hauptrundenfinale, ehe man in den Playdowns auf Aufsteiger Bad Tölz trifft.

Dresden – Freiburg 0:1 (0:0, 0:0, 0:1)

Tore: 0:1 Zib (59.). Strafen: Dresden 6, Freiburg 6. Zuschauer: 2680.