Ein Fehler zu viel im Spitzenspiel

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 22. November 2017

Eishockey

EHC Herrischried kassiert gegen Argovia erste Saisonniederlage.

EISHOCKEY Dritte Regio League Schweiz: EHC Herrischried – Argovia Stars II 3:5 (1:2, 1:2, 1:1) (zok). In der fünften Partie hat es den EHC Herrischried erwischt: Im Topspiel der dritten Schweizer Regio League bezog der Tabellenzweite gegen den ungeschlagenen Gruppenprimus Argovia Stars II mit 3:5 seine erste Saisonniederlage. "Zu viele einfache Fehler und Puckverluste" hatte EHC-Spielercoach Adrian Strahm ausgemacht, zudem "haben wir unsere guten Chancen nicht genutzt". In der 49. Minute hätte Herrischried in Überzahl ausgleichen können, leistete sich aber einen fatalen Fehlpass – Felix Hofmann traf zum 5:3 für die Gäste. "Das war schlussendlich ein Fehler zu viel", so Strahm.

Dabei wussten die Special Teams des EHC durchaus zu überzeugen. Argovia kam mit der Empfehlung des bis dahin besten Penalty Killings der Liga, wies eine hundertprozentige Quote auf – 23 Unterzahlsituationen, kein Gegentor. Das änderte das beste Powerplay der Liga: Jeweils in Überzahl verkürzte Herrischried durch Klaus Bächle (14.) und Timo Preuß (31.) auf 1:2 respektive 2:3.

EHC rätselt über Startschwierigkeiten

Der EHC rätselt allerdings über die anhaltenden Startschwierigkeiten. Seit dem Eröffnungsdrittel (3:0) beim 5:4-Auftaktsieg beim EHC Rheinfelden II "haben wir Mühe, ins Spiel zu kommen", so Strahm. Immerhin: Gegen Argovia zeigten die Gastgeber hier eine positive Tendenz. Probleme bereitete dem EHC zunächst das schnelle Umschalten der Gäste von Defensive auf Offensive, das "haben wir ab Spielmitte in den Griff bekommen".

Mit den gewohnten Tugenden wie Kampf- und Laufbereitschaft, Leidenschaft und Siegeswille stellte der EHC in der 43. Minute ein drittes Mal den Anschluss her, Lukas Vlk traf im Anschluss an eine Überzahl. Doch auf das 3:5 fand Herrischried keine Antwort mehr.

Tore: 0:1, 0:2 beide Piaget (7., 10.), 1:2 Bächle (14.), 1:3 Merkli (29.), 2:3 Preuß (31.), 2:4 Piaget (40.), 3:4 Vlk (43.), 3:5 Hofmann (49.). Zuschauer: 536.