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24. Januar 2012
Ein Wochenende der bitteren Enttäuschungen
Die Schwenninger Wild Wings sind beim 1:4 gegen Heilbronn chancenlos und blamieren sich beim Schlusslicht Bietigheim.
EISHOCKEY (witt). Das schmerzt: Die Schwenninger Wild Wings erlebten nicht wie erhofft, einen Höhenflug, sondern ein Null-Punkte-Wochenende: der 1:4-Heimniederlage in der Helios-Arena gegen Heilbronn folgte am Sonntag ein ebenso blamables 1:4 bei Schlusslicht Bietigheim. SERC-Trainer Jürgen Rumrich bemüht sich dennoch um Gelassenheit. "Rückschlag würde ich die zwei Niederlagen nicht nennen. Mir war klar, dass wir nicht in jedem Spiel punkten können. Es ist aber schon auffällig, dass in den jüngsten Spielen unsere Gegner immer das erste Tor erzielt haben."
Seine Cracks müssten lernen, die entscheidenden Kleinigkeiten wieder besser zu machen. Rumrich fordert konsequentere Arbeit in der Abwehr, aber auch beim Torabschluss. SERC-Manager Stefan Wagner sah die Schwenninger Mannschaft "in beiden Spielen nicht genügend bereit, wir lagen beide Male 0:2 zurück. Das war nicht wettzumachen". Die Wild Wings wollten sich vor allem im Spiel beim Tabellenletzten Bietigheim offensichtlich auf ihren Lorbeeren ausruhen. "Bietigheim hat gut gespielt, die waren einfach hungriger als wir", ärgerte sich Rumrich. Froh war hingegen Steelers-Trainer Kevin Gaudet, dass er endlich den ersten Sieg auf eigenem Eis mit Bietigheim feiern konnte.
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Die Wild Wings, die vom dritten Tabellenplatz auf Rang vier zurückfielen, haben ein sächsisches Wochenende vor sich. Am Freitag sind sie in Crimmitschau zu Gast, am Sonntag kommt Dresden in die Helios-Arena. Rumrich hofft, dass am kommenden Wochenende die Verteidiger Andreas Renz – der Kapitän bekam beim spielen mit seinem kleinen Sohn etwas in sein lädiertes Auge – sowie Chris Schmidt, der wegen eines grippalen Infekts ausfiel, wieder dabei sind. Genauso wie Torwart Mathias Lange, der noch an einer Leistenzerrung laboriert.
SERC-Schlussmann Sinisa Martinovic konnte gegen Heilbronn und Bietigheim die starken Leistungen der vergangenen Woche nicht bestätigten. Stürmer Philipp Schlager ist am kommenden Freitag beim Gastspiel in Crimmitschau gesperrt. Der 25-Jährige bekam in Bietigheim wegen Reklamierens seine dritte zehnminütige Disziplinarstrafe aufgebrummt. Schlager ist mit insgesamt 81 Strafminuten nun übrigens der Strafbankkönig der zweiten Bundesliga. In der Fair-Play-Tabelle nimmt Schwenningen mit im Schnitt 17,14 Strafminuten pro Spiel den elften Platz ein. Stürmer Dominic Walsh war im letzten Drittel in Bietigheim verletzt mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ausgeschieden."Das war ein Foul. Der Check gegen den Kopf von Walsh wurde leider vom Schiedsrichter nicht geahndet", so SERC-Trainer Rumrich.
Die Heilbronner präsentierten sich beim 4:1-Sieg in der Schwenninger Helios-Arena unerhört spielstark. Trainer Jürgen Rumrich lobte die Gäste, sah aber vor allem die Defizite bei seiner Mannschaft. "Heilbronn hat ein sehr gutes erstes Drittel gespielt. Im zweiten Drittel haben wir druckvoll gespielt und auch im letzten Durchgang nochmals alles versucht, aber es sollte nicht sein."
Autor: witt
