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16. August 2008
Eishockey-Wölfe schlagen sich achtbar
3:3 gestern Abend im Testspiel gegen den DEL-Klub Krefeld
FREIBURG (phi). Die Wölfe Freiburg hätten gestern Abend gegen die Krefeld Pinguine ja ohnehin nicht verlieren können, aber sie haben auch nicht verloren, sondern in dem Testspiel 3:3-Unentschieden gespielt: Für unausgeschlafene Leser klingt das jetzt vielleicht ein bisschen verwirrend, ist es aber nicht: Wenn ein Zweitliga-Aufsteiger, also Freiburg, gegen einen DEL-Klub, also Krefeld, spielt, gibt’s da per se nichts zu verlieren. Und abgesehen davon haben die Freiburger einen recht guten Auftritt gezeigt.
Es gibt Tore, die werden irgendwie reingestochert, reingeschoben, reingewurschtelt und dann gibt es Tore, da macht es klonk, klonk, klonk und in Sekundenbruchteilen schreien Hunderte von Fans entzückt auf. Die ersten beiden Treffer der Wölfe Freiburg gehörten gestern Abend definitiv zur zweiten Kategorie. Nach jeweils blitzschnellen Kombinationen konnten Petr Mares und Probespieler Gert Acker den Rückstand in eine Führung verwandeln. Und als dann noch "Der mit dem Puck tanzt", auch Roman Kadera genannt, Krefelds Keeper Danijel Kovacic mit einem Bauerntrick verwirrte und es kurz darauf 3:1 stand, war an diesem grauen, kalten Augustabend richtig Stimmung in der Eishalle.
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Auch wenn die Krefelder im Schlussdrittel noch mit zwei Überzahltoren ausgleichen konnten: Ein Klassenunterschied war über weite Teile des Spiels nur selten festzustellen. Für die Gäste war es aber auch das sechste Testspiel in zwölf Tagen. Dennoch bekam Christoph Mathis, der statt Ronny Glaser für die Wölfe das komplette Spiel im Tor stand, mehrfach die Möglichkeit, seine Fangkünste zu zeigen. Am Sonntag spielen die Freiburger beim EHC Basel.
Tore: 0:1 (23.) Blank (Pavlikovsky/ Payer), 1:1 (24.) Mares (Acker/ Capraro),
2:1 (42.) Acker (Mares/Hubbauer), 3:1 (44.) Kadera (Vozar), 3:2 (45.) Payer (Blank/Pavlikovsky), 3:3 (50.) Payer (Fahey/Held). Schiedsrichter: Ninkov. Zuschauer: 670. Strafen: Freiburg 16, Krefeld: 8.



